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Antigua und Barbuda legalisieren Marihuana für rituellen Gebrauch der Rastafari
EuronewsAntigua and Barbuda legalise marijuana for Rastafarian sacramental use Antigua and Barbuda recently became one of the first Caribbean nations to grant Rastafari official sacramental authorization to grow the herb. 03/06/2023

Antigua und Barbuda legalisieren Marihuana für rituellen Gebrauch der Rastafari

Antigua und Barbuda haben den Marihuana-Anbau für den sakralen Gebrauch der Rastafari legalisiert, was einen bedeutenden Schritt in Richtung religiöser Inklusivität und kultureller Anerkennung darstellt

Key Points

  • 1Antigua und Barbuda legalisieren Marihuana für rituellen Gebrauch der Rastafari
  • 2Rastafaris wurden historisch wegen des Marihuanagebrauchs verfolgt
  • 3Die Entscheidung folgt der Entkriminalisierung und medizinischen Legalisierung von Cannabis
  • 4Premierminister Browne betont die Inklusivität für alle religiösen Praktiken
  • 5Der Schritt setzt einen Präzedenzfall in der Karibik für die Marihuana-Politik

In einer wegweisenden Entscheidung haben Antigua und Barbuda den Anbau von Marihuana für den sakralen Gebrauch durch die Rastafari-Gemeinschaft legalisiert. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in der Haltung der Karibiknation gegenüber Cannabis und erkennt die kulturelle und religiöse Bedeutung der Pflanze für Rastafaris an, die historisch wegen ihres Gebrauchs verfolgt wurden

Ras Kiyode Erasto, ein prominenter Rastafari-Priester, erinnert sich an die Diskriminierung, der seine Gemeinschaft ausgesetzt war, einschließlich des Ausschlusses von Schulen aufgrund ihrer Überzeugungen. Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, vergangene Ungerechtigkeiten zu beheben und Inklusivität zu fördern. Premierminister Gaston Browne betonte das Engagement der Regierung, verschiedene religiöse Praktiken zu berücksichtigen, und erklärte: "Wir sind stolz darauf, eine integrative Regierung zu sein."

Die Legalisierung folgt einer Reihe progressiver Schritte, beginnend mit der Entkriminalisierung von Marihuana im Jahr 2018 und dessen anschließender Legalisierung zu medizinischen Zwecken. Die jüngste Entscheidung gewährt rechtliche Lizenzen an Rastafari-Gruppen, die es ihnen ermöglichen, Marihuana für religiöse Rituale anzubauen, ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen haben zu müssen. Ras Tashi, ein weiterer Rastafari-Anführer, äußerte Erleichterung und Freude über die neu gewonnene Freiheit

Die Entscheidung von Antigua und Barbuda setzt einen Präzedenzfall in der Karibik und übertrifft die Bemühungen größerer Nationen in der Region. Das Land hofft, andere zu inspirieren, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen und ein akzeptierenderes Umfeld für Rastafari-Praktiken zu schaffen. Trotz des Fortschritts setzt sich die Gemeinschaft weiterhin für eine breitere Legalisierung ein, was einen globalen Trend zu nachsichtigerer Cannabis-Politik widerspiegelt

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