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Bundesverbot für THC in Hanf bedroht den Handel mit Cannabis-Genetik
MJBizDailyWhy the federal hemp THC ban is bad news for cannabis genetics

Bundesverbot für THC in Hanf bedroht den Handel mit Cannabis-Genetik

Das Bundesgesetz zum Verbot von THC in Hanf, das von Präsident Trump unterzeichnet wurde, bedroht den Handel mit Cannabis-Genetik, indem bestimmte Marihuana-Samen als illegal umklassifiziert werden. Die Branche steht vor erheblichen Anpassungen, während sie sich durch diese neuen Vorschriften navigiert

Key Points

  • 1Bundesverbot für THC in Hanf betrifft den Handel mit Cannabis-Genetik
  • 2Marihuana-Samen, die über 0,3 % THC produzieren, werden illegal
  • 3Gesetzgebung zielt darauf ab, das 'Hanf-Schlupfloch' aus dem Farm Bill von 2018 zu schließen
  • 4Potentielles Schlupfloch für Gewebekulturen und Klone bleibt bestehen
  • 5Interessenvertretungen drängen auf neuen regulatorischen Rahmen

Die kürzliche Unterzeichnung eines Bundesgesetzes zum Verbot von THC in Hanf durch Präsident Donald Trump hat erhebliche Auswirkungen auf die Cannabis-Genetikbranche. Das Gesetz, das im November 2026 in Kraft treten wird, enthält eine Bestimmung, die Marihuana-Samen bundesweit illegal macht, wenn sie Pflanzen mit mehr als 0,3 % THC produzieren. Diese Änderung stellt eine Bedrohung für den Handel mit Marihuana-Genetik dar, der für viele Anbauer in der 32 Milliarden Dollar schweren legalen Marihuana-Industrie von zentraler Bedeutung ist

Der Anwalt Jason Adelstone hob die potenziellen Auswirkungen dieser Gesetzgebung hervor und stellte fest, dass Samen aus hoch-THC-haltigen Genetiken, einschließlich solcher mit Tetrahydrocannabinolsäure (THCA), als illegales Marihuana umklassifiziert werden. Diese Verschiebung könnte den internationalen Samenhandel, der unter dem vorherigen rechtlichen Rahmen florierte, erheblich stören. Viele Samenbanken gingen davon aus, dass Cannabis-Samen als Hanf qualifizieren, basierend auf einer Entscheidung der DEA aus dem Jahr 2022

Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, das 'Hanf-Schlupfloch' zu schließen, das aus dem Farm Bill von 2018 entstanden ist, welches eine boomende Hanfindustrie im Wert von 28,3 Milliarden Dollar ermöglichte. Produkte wie THC-haltige Getränke und Gummibärchen aus Hanf sowie THCA-Blüten sehen sich nun potenziellen Durchsetzungsmaßnahmen gegenüber. Während die genauen Maßnahmen, die die Behörden ergreifen werden, ungewiss bleiben, hat die Branche bis zum 13. November Zeit, sich an die neuen Vorschriften anzupassen

Trotz der bevorstehenden Einschränkungen bleibt ein potenzielles Schlupfloch, das den Handel mit Cannabis-Genetik weiterhin ermöglichen könnte. Laut Adelstone zielt die Gesetzgebung zwar auf 'lebensfähige Samen' ab, behandelt jedoch nicht ausdrücklich Gewebekulturen und Klone. Diese Unterlassung könnte Züchtern einen rechtlichen Weg bieten, ihre Geschäfte über Staats- und internationale Grenzen hinweg fortzusetzen

Interessenvertretungen fordern bereits den Kongress auf, die Einschränkungen durch einen regulatorischen Rahmen zu ersetzen, der den Verkauf von Hanfprodukten unter strengen Richtlinien erlauben würde. Diese gesetzgeberische Änderung unterstreicht die sich entwickelnde Landschaft der Cannabisregulierung und deren Auswirkungen auf die Zukunft der Branche

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