Cannabis-Content-Ersteller umgehen Social-Media-Zensur mit kreativen Taktiken
High TimesHow Cannabis Creators Beat Social Media Censorship — One ‘Broccoli’ at a Time

Cannabis-Content-Ersteller umgehen Social-Media-Zensur mit kreativen Taktiken

Cannabis-Content-Ersteller entwickeln clevere sprachliche und visuelle Strategien, um zunehmend strenge Social-Media-Algorithmen zu umgehen und die Cannabiskultur trotz fortwährender Zensur online lebendig zu halten

Key Points

  • 1Ersteller verwenden codierte Begriffe wie „Brokkoli“ und „Pretzels“, um algorithmische Verbote von Cannabis-Inhalten zu vermeiden
  • 2Josh Kesselman und andere nutzen visuelle Hinweise, Wortspiele und strategische Veröffentlichungszeiten, um Plattformzensoren auszutricksen
  • 3Manche, wie Riley Cannabichem, rahmen Cannabis-Diskussionen als wissenschaftliche Bildung, um Einschränkungen zu entgehen
  • 4KI-Tools werden jetzt eingesetzt, um Inhalte vor der Veröffentlichung auf potenzielle Warnsignale zu prüfen
  • 5Keine einzelne Taktik bleibt lange wirksam, da Algorithmen ständig neue Codes und Strategien erlernen

Cannabis-Ersteller führen einen täglichen Kampf mit Social-Media-Algorithmen, die cannabisbezogene Inhalte markieren, unterdrücken oder sogar ganz verbieten, was sie zwingt, erfinderische Techniken anzuwenden, um ihre Stimmen online lebendig zu halten. Wie High Times berichtet, sind Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok zu unberechenbaren digitalen Torwächtern geworden, bei denen schon eine einzige Erwähnung von „Marijuana“ zu einem Shadowban oder zur Kontosperrung führen kann. Dies hat eine neue Ära von codierter Sprache und visuellen Tricks eingeleitet, während Influencer und Pädagogen ein hochriskantes digitales Scharadespiel navigieren

Josh Kesselman, Gründer von RAW und Verleger bei High Times, hat sich zum Meister darin entwickelt, diese Zensoren auszutricksen. Er plädiert für Originalität und ständige Anpassung und erklärt: „Man wäre überrascht, wie erfinderisch man sein kann.“ Kesselman erzielte einst Erfolge, indem er in seinen Videos „Pretzels“ als Codewort verwendete, doch die Taktik verlor an Wirkung, sobald die Algorithmen darauf aufmerksam wurden. „Die Aufrufe gingen fast auf null zurück, sobald ich eine Brezel benutzte. Man sucht sich etwas anderes“, teilte er mit. Seine Strategie besteht nun darin, Triggerwörter ganz zu vermeiden oder den Zuschauern die Bedeutung durch Kontext, Zwinkern und visuelle Hinweise wie buchstäblichen Brokkoli oder grünen Tee zu überlassen

Während einige Ersteller sich auf Euphemismen verlassen, haben andere einen wissenschaftlichen Ansatz gewählt. Riley Cannabichem, bekannt für ihre edukativen Cannabis-Inhalte, verwendet bewusst Fachbegriffe wie „Cannabis“, „THC“ und „CBD“, stellt diese jedoch in den Kontext von Forschung und Wissenschaft. „Ich spreche typischerweise über Forschungsstudien oder interessante Fakten über die Pflanze – alles wissenschaftlich belegt – und ich denke, der Algorithmus erkennt die wissenschaftliche Grundlage und lässt es durch, aber wer weiß schon, was wirklich vor sich geht“, erklärte sie. Diese Methode scheint eine gewisse Immunität zu verleihen, da algorithmische Zensoren tendenziell nachsichtiger sind, wenn Inhalte als Bildungsangebote statt als Werbung präsentiert werden

Danielle Russell, auch bekannt als Edible Dee, hat ihre Bücher und Social-Media-Inhalte umgeschrieben, um Zensur zu vermeiden, und verwendet Ausdrücke wie „mit Glückseligkeit anreichern“ oder „Magie“ anstelle expliziter Bezüge. „Um Zensur zu umgehen, konzentriert euch darauf, alternative Plattformen zu nutzen, Kooperationen zu fördern und Prozess-/Wissenschaftssprache statt Konsumenten-/Lifestyle-Sprache einzusetzen, wo immer möglich“, riet Russell. Natalia Kesselman, Chefredakteurin bei El Planteo, geht noch einen Schritt weiter und nutzt künstliche Intelligenz, um Inhalte vorab zu prüfen, indem sie KI-Tools bittet, explizite Begriffe zu markieren und den „Zuverlässigkeitsindex“ zu bewerten – eine Maßnahme, die sie als digitalen Guerillakrieg beschreibt

Auch das Timing spielt eine entscheidende Rolle, wobei Ersteller Inhalte mitten in der Nacht in bestimmten Zeitzonen posten, um menschliche Moderatoren zu umgehen. Trotz dieser ausgeklügelten Manöver erkennen die Ersteller an, dass keine Taktik ewig hält, da Algorithmen sich weiterentwickeln und neue Codes lernen. „Ich glaube wirklich, dass jemand bezahlt, um zu versuchen, meine Beiträge zu unterdrücken, um gemeldet zu werden und all das. Deshalb muss ich vorsichtiger sein als die meisten“, enthüllte Josh Kesselman. Diese ständige Katz-und-Maus-Dynamik unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und Kreativität, die im Kern des digitalen Überlebens der Cannabiskultur stehen

Aus der Perspektive der OG Lab-Redaktion verdeutlichen diese anhaltenden Bemühungen, die Social-Media-Zensur zu umgehen, sowohl die Herausforderungen als auch die Einfallsreichtum innerhalb der Cannabis-Community. Da Algorithmen immer ausgefeilter werden, muss die Branche weiterhin innovativ bleiben, um sicherzustellen, dass ihre Stimme gehört wird. Diese Ära codierter Sprache und KI-unterstützter Strategien könnte neue Maßstäbe dafür setzen, wie andere regulierte Branchen online kommunizieren

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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