Cannabis-Verkauf in lizenzierten Shops: Warum Kundenbindung wichtiger ist als Markenwerbung
High TimesCannabis Doesn’t Have a Marketing Problem: The Pitch Has Been Amiss From The Start

Cannabis-Verkauf in lizenzierten Shops: Warum Kundenbindung wichtiger ist als Markenwerbung

Lizenzierte Cannabisgeschäfte müssen sich nicht auf Markenwerbung konzentrieren, sondern auf die Umwandlung bereits bestehender Kunden, um erfolgreich zu sein.

Key Points

  • 1Die Nachfrage nach Cannabis existiert bereits langjährig, das Problem ist nicht die Überzeugung neuer Kunden.
  • 2Lizenzierte Händler müssen Kundenbindung, Umstieg von illegalem Kauf und Wettbewerb vor Ort fokussieren.
  • 3Die Alkoholindustrie ist kein passendes Vorbild für Cannabis-Marketing wegen regulatorischer Unterschiede.
  • 4Marketinginvestitionen in Lifestyle und Influencer haben oft nicht zu mehr Verkäufen geführt.
  • 5Effektives Merchandising und lokales Know-how sind entscheidend für Umsatzsteigerungen in lizenzierten Shops.

Die Cannabis-Industrie hat in den letzten Jahren viel Geld in Marketing investiert, um neue Kunden zu gewinnen. Doch tatsächlich existiert die Nachfrage bereits: Laut der aktuellen US-Studie NSDUH nutzten 22,3 Prozent der Amerikaner über 12 Jahre Cannabis im letzten Jahr, viele davon schon lange vor der Legalisierung. Der Schlüssel für lizenzierte Händler liegt daher nicht in der Überzeugung von Neukunden, sondern in der Umwandlung bestehender Konsumenten in treue Kunden.

Die Herausforderung für Betreiber von lizenzierten Cannabisgeschäften ist dreifach: Erstens, Kunden im eigenen Geschäft zu größeren Einkäufen und Wiederbesuchen zu bewegen. Zweitens, Konsumenten, die bisher illegal kaufen, in den legalen Handel zu bringen. Drittens, sich gegen Konkurrenzgeschäfte vor Ort durch bessere Angebote und Service durchzusetzen. All diese Aufgaben erfordern lokale und zielgerichtete Verkaufsförderung, keine groß angelegte Markenwerbung.

Die oft gezogene Parallele zur Alkoholindustrie nach der Prohibition ist für Cannabis nicht anwendbar. Die Alkoholbranche profitierte von nationalen Marken und einem einheitlichen Markt, während Cannabis in den USA durch strenge bundesstaatliche Regulierungen fragmentiert ist. So erläutert der Branchenexperte: "Cannabis kann nicht den Alkohol-Playbook abspielen, Punkt." Das bedeutet, dass nationale Markenbildung nicht kurzfristig möglich ist und der Fokus auf lokale Dispensaries und deren Vertriebskanäle liegen muss.

Viele Unternehmen haben in den letzten zehn Jahren in Marketingagenturen, Influencer und Lifestyle-Kampagnen investiert, die jedoch nicht die direkten Verkaufszahlen steigerten. Stattdessen hätten sie sich auf Merchandising und Verkaufstechniken konzentrieren müssen, um die bereits vorhandene Nachfrage effizient in Umsätze umzuwandeln. Der Artikel resümiert: "Das Problem war nie die Nachfrage, sondern die Konversion."

Ein Beispiel für professionellen Umgang mit der Branche ist OG Lab, eine lizenzierte Farm und Apotheke auf Koh Samui, die Compliance und lokale Marktkenntnis vereint. Für deutsche Touristen und Cannabis-Interessierte bedeutet dies: Beim Kauf in lizenzierten Shops zählt die Auswahl, das Fachwissen und die Beratung vor Ort, nicht großflächige Werbekampagnen.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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