
Cannabisanbau erreicht im September seinen Höhepunkt
Der September ist ein entscheidender Monat für Cannabisanbauer, da die Blüte ihren Höhepunkt erreicht und die Ernten im späten September und Oktober ihren Höhepunkt erreichen, wobei die THC-Werte ihren Höhepunkt erreichen
Key Points
- 1Der September ist entscheidend für die Cannabisblüte und das Knospenwachstum
- 2Die meisten Cannabissorten werden bis Ende September oder Oktober geerntet
- 3Die THC-Produktion erreicht in den letzten zwei Wochen der Blüte ihren Höhepunkt
- 4Cannabis nutzt THC zum Schutz gegen UV-Strahlung und Schädlinge
- 5Der optimale Erntezeitpunkt ist entscheidend für Potenz und Wirkung
Der September ist eine entscheidende Phase für Cannabisanbauer, da die Blütezeit ihren Höhepunkt erreicht und die meisten Sorten bis Ende des Monats oder in den Oktober hinein zur Ernte bereit sind. In dieser Zeit treten die Cannabispflanzen in die letzten Phasen der Blüte ein, die durch schnelles Knospenwachstum und erhöhte Harzproduktion gekennzeichnet sind. Während frühreifende Sorten Ende September geerntet werden, sind die meisten Sorten im Oktober bereit, wobei einige langsam reifende Sativas bis in den November oder Dezember hinein dauern
Die Blütephase ist ein komplexer Prozess, der je nach Cannabissorte von sieben bis über zwanzig Wochen dauern kann. Sie beginnt mit der frühen Blütephase, in der die ersten Knospenbildung zusammen mit schnellem Pflanzenwachstum erfolgt. Darauf folgt die Hauptblütephase, in der die Mehrheit der Blüten dicht entwickelt wird, was zu einer erhöhten Harzproduktion führt. Der Höhepunkt dieser Phase ist entscheidend, um den THC-Gehalt zu maximieren, da die Pflanze ihre Energie auf die Harzproduktion konzentriert, anstatt die Samenreifung in unbefruchteten Pflanzen zu fördern
Cannabispflanzen produzieren THC und andere Cannabinoide als Abwehrmechanismus gegen Umweltstressfaktoren wie UV-Strahlung und Schädlinge. THC, der primäre psychoaktive Bestandteil, soll die Pflanze vor schädlichen ultravioletten Strahlen schützen und möglicherweise Insekten und Pilze abwehren. Sorten, die in der Nähe des Äquators oder in großen Höhenlagen angebaut werden, wo die UV-Belastung intensiv ist, haben oft höhere THC-Werte, was diese Hypothese unterstützt
Für Züchter, die die THC-Werte erhöhen möchten, ist die Auswahl hochwertiger Samen und die Gewährleistung optimaler Wachstumsbedingungen unerlässlich. Pflanzen, die ausreichend Sonnenlicht und Wärme erhalten, produzieren tendenziell mehr THC, da diese Bedingungen die Harzsekretion fördern. Eine angemessene Nährstoffversorgung, insbesondere in Phosphor und Kalium, ist während der Blütephase entscheidend, um die Knospenentwicklung zu unterstützen. Der Erntezeitpunkt ist ebenfalls entscheidend, da die letzten zwei Wochen der Reifung die Phase sind, in der die THC-Produktion ihren Höhepunkt erreicht
Der Zeitpunkt der Cannabisernte kann die Potenz und die Wirkungen der Pflanze erheblich beeinflussen. Die meisten Hybridsorten werden zwischen Ende September und Ende Oktober geerntet, wobei das optimale Erntefenster etwa zwei Wochen dauert. Die Züchter müssen sorgfältig die Farbe der Blütenstigmata überwachen und ernten, wenn die Mehrheit braun oder orange wird, was auf die Reife hinweist. Umweltfaktoren wie Regen und Luftfeuchtigkeit können ebenfalls die Entscheidung zur Ernte beeinflussen, da sie die Terpenretention und die allgemeine Pflanzen Gesundheit beeinflussen