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Cresco Labs und Columbia Care sagen 2 Milliarden Dollar Fusion aufgrund von Branchenherausforderungen ab
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Cresco Labs und Columbia Care sagen 2 Milliarden Dollar Fusion aufgrund von Branchenherausforderungen ab

Cresco Labs und Columbia Care haben ihre 2 Milliarden Dollar Fusion aufgrund sich ändernder Branchenbedingungen und regulatorischer Herausforderungen abgesagt und konzentrieren sich stattdessen auf die Stärkung der Kernoperationen

Key Points

  • 1Cresco Labs und Columbia Care sagen 2 Milliarden Dollar Fusion ab
  • 2Keine Kündigungsgebühren bei Beendigung der Fusion
  • 3Regulatorische Herausforderungen und Marktbedingungen beeinflussten die Entscheidung
  • 4Separate Übernahmevereinbarung mit Sean 'Diddy' Combs ebenfalls beendet
  • 5Columbia Care setzt unabhängige Umstrukturierungsmaßnahmen fort

Cresco Labs und Columbia Care haben offiziell ihre vorgeschlagene Fusion, die ursprünglich mit 2 Milliarden Dollar bewertet wurde, beendet. Die Entscheidung, die in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, erfolgt, während beide Unternehmen sich in einer sich schnell verändernden Cannabisbranche zurechtfinden. Trotz der Absage fallen für keine der Parteien Kündigungsgebühren an

Die Fusion, die erstmals im März 2022 angekündigt wurde, sollte eines der größten Cannabisunternehmen in den Vereinigten Staaten schaffen. Die sich entwickelnden Marktbedingungen und regulatorischen Hürden führten jedoch zur Entscheidung, die Fusion abzubrechen. Charles Bachtell, CEO von Cresco Labs, erklärte, dass das Ende der Fusion im besten langfristigen Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre sei

Bachtell drückte seine Dankbarkeit gegenüber Columbia Care für die Zusammenarbeit während des Fusionsprozesses aus. Er betonte das Engagement von Cresco Labs, margenarme Betriebe umzustrukturieren und die Wettbewerbsfähigkeit in wichtigen Märkten zu verbessern. Das Unternehmen zielt darauf ab, sich für Wachstumschancen in einem wirtschaftlich herausfordernden Cannabis-Sektor zu positionieren

Die Cannabisbranche sieht sich erheblichen finanziellen Einschränkungen gegenüber, teilweise aufgrund der bundesstaatlichen Illegalität in den Vereinigten Staaten, die den Zugang zu Bankdienstleistungen einschränkt. Cresco und Columbia Care waren nicht in der Lage, die erforderlichen Veräußerungen für die regulatorische Genehmigung abzuschließen, was den Fusionsprozess weiter komplizierte. Darüber hinaus wurde auch eine separate Vereinbarung mit Sean 'Diddy' Combs über den Erwerb bestimmter Vermögenswerte beendet

Columbia Care hat sich unabhängig umstrukturiert, Einrichtungen geschlossen und Mitarbeiter entlassen, um strategische Anpassungen vorzunehmen. Das Unternehmen hat kürzlich seine Aktivitäten in Downtown Los Angeles eingestellt und 52 Mitarbeiter entlassen. Während sich der Cannabis-Markt weiterhin entwickelt, konzentrieren sich beide Unternehmen darauf, ihre Kernoperationen zu stärken und sich auf zukünftiges Wachstum vorzubereiten

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