
DEA bestätigt Einstufung von Marihuana als Hochrisikodroge
Die DEA hat die Einstufung von Marihuana als Droge der Liste I bekräftigt und verweist auf unzureichende Beweise für medizinische Anwendungen, trotz der Legalisierungstrends auf Landesebene
Key Points
- 1DEA hält Marihuana als Droge der Liste I, da keine substantiellen Beweise für eine Änderung vorliegen
- 2Die Entscheidung reagiert auf ein Gesuch von ehemaligen Gouverneuren zur Umklassifizierung aus dem Jahr 2011
- 3Gesundheitsbehörden berichten, dass Marihuana ein hohes Missbrauchspotential hat und medizinische Sicherheit fehlt
- 425 Bundesstaaten erlauben die Verwendung von medizinischem Marihuana; einige gestatten die Freizeitnutzung
- 5Bundesstaatliche Haltung bleibt unverändert trotz der Legalisierungsbemühungen auf Landesebene
Die Drug Enforcement Administration (DEA) der Vereinigten Staaten hat beschlossen, die Einstufung von Marihuana als Droge der Liste I beizubehalten und argumentiert, dass es keine substantiellen Beweise gibt, die eine Umklassifizierung rechtfertigen würden. Diese Entscheidung geht auf ein Gesuch aus dem Jahr 2011 von zwei ehemaligen Gouverneuren zurück, die versuchten, Marihuana als medizinisch anerkannt zu klassifizieren. Die DEA hat jedoch ihre Position bekräftigt und auf einen Mangel an ausreichender wissenschaftlicher Unterstützung für eine solche Änderung hingewiesen
Die Entscheidung der DEA wurde durch eine wissenschaftliche und medizinische Bewertung informiert, die von Gesundheitsbehörden angefordert wurde. Laut dem Ministerium für Gesundheit und soziale Dienste wird Marihuana als hochgradig missbrauchspotential eingestuft und weist kein akzeptables Sicherheitsniveau für den Gebrauch auf, selbst unter medizinischer Aufsicht. Diese Position steht im Einklang mit der langjährigen bundesstaatlichen Einstufung von Marihuana zusammen mit Drogen wie Heroin, was strenge Einschränkungen für seine Nutzung und Forschung bedeutet
Trotz der bundesstaatlichen Haltung wird Marihuana in 25 Bundesstaaten der USA legal für medizinische Zwecke verwendet, wobei einige Bundesstaaten wie Alaska, Washington, Oregon, Colorado und der District of Columbia dessen Freizeitnutzung erlauben. Befürworter einer Umklassifizierung argumentieren, dass eine Lockerung der Vorschriften mehr wissenschaftliche Forschung zu den potenziellen Vorteilen von Marihuana ermöglichen könnte. Die Entscheidung der DEA unterstreicht jedoch das anhaltende bundesstaatliche Verbot, das im Widerspruch zu den sich entwickelnden politischen Maßnahmen auf Landesebene steht