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Deutsche Cannabis Clubs setzen sich für praktische Gesetzgebung ein
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Deutsche Cannabis Clubs setzen sich für praktische Gesetzgebung ein

Die deutschen Cannabis Social Clubs setzen sich für praktische Gesetzgebung ein, während das Land neue Cannabisgesetze entwirft, um einen nachhaltigen und realistischen Rahmen zu schaffen

Key Points

  • 1Deutsche CSCs setzen sich für praktische Cannabisgesetzgebung ein
  • 2Positionspapier hebt Probleme hervor und schlägt Änderungen vor
  • 3Clubs konzentrieren sich auf nachhaltige Betriebe und informierten Konsum
  • 4Regulierung des privaten Anbaus wird als Schlüssel zur Reduzierung des Schwarzmarktes angesehen
  • 5Überarbeiteter Legalisierungsvorschlag wird bis Mitte August erwartet

Die deutschen Cannabis Social Clubs (CSCs) setzen sich aktiv für praktischere und realistischere Cannabis-Gesetzgebungen ein, während das Land auf die Legalisierung zusteuert. Ein Gesetzentwurf zur Gründung von Cannabis Clubs wurde am 9. Mai 2023 geleakt, was eine detaillierte Prüfung und Diskussion unter verschiedenen CSCs auslöste. Die Clubs haben zusammengearbeitet, um ein Positionspapier zu entwerfen, das praktische Probleme mit den aktuellen Vorschriften hervorhebt, Vergleiche zur Situation in Malta zieht und spezifische Änderungen am vorgeschlagenen Gesetz vorschlägt

Die Initiative, die von den CSCs in Lübeck, Weimar und Baden-Württemberg geleitet wird, hat Unterstützung von 37 CSCs, LEAP, DHV Ortsgruppen, CSCD und der CSC Gründungsgemeinschaft erhalten. Das Positionspapier zielt darauf ab, die Gesetzgeber durch konstruktives Feedback zum Gesetzentwurf zu beeinflussen, um sicherzustellen, dass es sowohl machbar als auch effektiv ist. Die Clubs sind der Ansicht, dass die Berücksichtigung ihrer Empfehlungen den zügigen und erfolgreichen Betrieb von Anbauvereinen erleichtern wird, was mit den sozioökonomischen Zielen der Cannabis-Relegalisierung übereinstimmt

Ein zentraler Fokus der Cannabis Social Clubs liegt darauf, zu den Zielen der Bundesregierung beizutragen, indem ein sozial nachhaltiger Rahmen mit hohen Qualitätsstandards geschaffen wird. Sie betonen die Bedeutung des Schutzes von Jugendlichen und Verbrauchern, während sie informierte Konsumpraktiken fördern. Die Clubs setzen sich auch dafür ein, mit Präventions- und Suchtorganisationen zusammenzuarbeiten, um einen sicheren Zugang zu lokal angebautem Cannabis zu gewährleisten, was sie als essenziell für den nachhaltigen Betrieb der Clubs ansehen

Die CSCs argumentieren, dass der Rückgang des Schwarzmarktes für Cannabis nur erreicht werden kann, wenn der private oder gemeinschaftliche Anbau in einer angemessenen und evidenzbasierten Weise reguliert wird, frei von veralteten Stigmata. Sie betonen, dass ein ausgewogener Ansatz für den Selbstanbau und kommerzielle Verkaufsmodelle entscheidend für den Erfolg des Legalisierungsprozesses ist. Die Clubs sind zuversichtlich, dass ihr Input dazu beitragen wird, einen effektiveren und realistischeren gesetzlichen Rahmen zu gestalten

In der Zukunft wird erwartet, dass der überarbeitete Vorschlag zur Cannabis-Legalisierung bis Mitte August dem deutschen Kabinett vorgelegt wird. Die CSCs bleiben optimistisch, dass ihre Empfehlungen berücksichtigt werden, um einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der das nachhaltige Wachstum der Cannabisindustrie in Deutschland unterstützt. Während die Debatte weitergeht, engagieren sich die CSCs aktiv mit lokalen Zeitungen und Gesetzgebern, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen im Gesetzgebungsprozess gehört werden

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