
Drogenkontrolle in Sri Lanka: Buddhistische Mönche beim Schmuggel von Cannabis erwischt
Buddhistische Mönche wurden in Sri Lanka beim Schmuggel von über 100 Kilogramm Cannabis erwischt – ein klarer Verstoß gegen strikte Drogengesetze ohne Ausnahmen.
Key Points
- 122 Personen, darunter buddhistische Mönche, in Sri Lanka wegen Cannabisschmuggels verhaftet
- 2Über 100 Kilogramm Cannabis im Wert von 3,6 Millionen US-Dollar beschlagnahmt
- 3Drogen waren unter Mönchsroben und in Koffern mit doppeltem Boden versteckt
- 4Junge Mönchsaspiranten über Facebook rekrutiert und getäuscht
- 5Keine Ausnahmen im sri-lankischen Drogengesetz für religiöse Personen
In Sri Lanka wurden 22 Personen verhaftet, darunter buddhistische Mönche, die versuchten, über 100 Kilogramm Cannabis am internationalen Flughafen Colombo zu schmuggeln. Die Drogen waren unter ihren traditionellen orangenen Roben versteckt, was eine gezielte Täuschung und Ausnutzung religiösen Vertrauens darstellt.
Die Schmuggelware, deren Wert auf rund 3,6 Millionen US-Dollar geschätzt wird, befand sich nicht nur in Koffern mit doppeltem Boden, sondern war auch strategisch auf die einzelnen Beteiligten verteilt. Laut einem Sprecher der Zollbehörde trug jeder Mönch etwa fünf Kilogramm des vermuteten Rauschmittels.
Die Ermittlungen zeigen, dass die Operation von einem Tempel in Jamburaliya aus organisiert wurde und junge Mönchsaspiranten über soziale Medien rekrutiert wurden. Diese glaubten, harmlose Materialien wie Schulbedarf oder Süßigkeiten zu transportieren, was die Tragweite der Täuschung unterstreicht.
Diese Fälle verdeutlichen die strikte Anwendung der Drogengesetze in Sri Lanka, die keine Ausnahmen für religiöse Personen zulassen. "Jeder Mönch trug etwa 5 Kilogramm des vermuteten Rauschmittels. Insgesamt 112 Kilogramm", so die Zollbehörde. Die Justiz reagierte mit Untersuchungshaft und einem laufenden Verfahren zur Aufklärung des gesamten Netzwerks.


