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Entdeckung von Unterwasser-Cannabis durch chilenischen Fischer als Schwindel entlarvt
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Entdeckung von Unterwasser-Cannabis durch chilenischen Fischer als Schwindel entlarvt

Die Behauptung eines chilenischen Fischers, Unterwasser-Cannabis entdeckt zu haben, wurde als Schwindel entlarvt, was die Notwendigkeit von Skepsis bei außergewöhnlichen cannabisbezogenen Geschichten hervorhebt

Key Points

  • 1Entdeckung von Unterwasser-Cannabis durch chilenischen Fischer als Schwindel entlarvt
  • 2Keine glaubwürdigen Beweise oder Bestätigungen aus anderen Quellen gefunden
  • 3Die Geschichte stellt grundlegende botanische Wissenschaft und Wachstumsbedingungen von Cannabis in Frage
  • 4Wichtigkeit der Überprüfung von Behauptungen in der Cannabisindustrie betont
  • 5Der Schwindel hebt die Risiken von Fehlinformationen im Cannabis-Sektor hervor

Eine kürzliche Behauptung über einen chilenischen Fischer, der Unterwasser-Cannabis entdeckt hat, wurde als Schwindel entlarvt. Laut einem Artikel auf Worldwide Marijuana Seeds soll der Fischer vor zwei Jahren vor der chilenischen Küste eine einzigartige Cannabissorte beim Fischen gefunden haben. Weitere Untersuchungen zeigen jedoch, dass es keine glaubwürdigen Beweise zur Unterstützung dieser Behauptung gibt

Die Geschichte beschreibt, wie der Fischer beim Fang von Scholle angeblich eine unbekannte Pflanze erwischte, die von Meeresbiologen des chilenischen Aquakulturzentrums als Cannabis sativa identifiziert wurde. Die Sorte wurde humorvoll 'Amigo de pescador' oder 'Freund des Fischers' genannt. Das Fehlen von Bestätigungen durch andere Quellen und das Fehlen des betreffenden Biologen werfen jedoch ernsthafte Zweifel an der Authentizität der Geschichte auf

Camilla Roja, eine angebliche Biologin am Aquakulturzentrum, wurde mit den Worten zitiert, dass die Entdeckung ungewöhnlich, aber plausibel sei, angesichts von Chiles langer Geschichte im Cannabisanbau. Sie spekulierte, dass die Pflanzen möglicherweise niedrige THC-Werte aufweisen könnten. Trotz dessen wirft das Fehlen legitimer Aufzeichnungen oder begutachteter Studien Zweifel an der Existenz sowohl der Sorte als auch des Biologen auf

Die Vorstellung von Unterwasser-Cannabis-Sorten stellt die grundlegende botanische Wissenschaft in Frage, da bekannt ist, dass Cannabis in der Luft gedeiht und nicht unter Wasser. Die Umwandlung einer Pflanze, um unter Wasser zu wachsen, würde erhebliche genetische Mutationen erfordern, die in Cannabis nicht dokumentiert sind. Diese wissenschaftliche Unwahrscheinlichkeit untergräbt weiter die Glaubwürdigkeit der Geschichte

Die Entlarvung dieser Geschichte erinnert an die Bedeutung der Überprüfung ungewöhnlicher Behauptungen, insbesondere in der Cannabisindustrie, wo Fehlinformationen leicht verbreitet werden können. Während Cannabis weltweit zunehmend rechtliche und kulturelle Akzeptanz gewinnt, bleibt es entscheidend, zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden, um die Glaubwürdigkeit der Branche und einen informierten öffentlichen Diskurs zu gewährleisten

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