Geplante US-Bundesgesetzgebung zur Regulierung von Hanfprodukten trifft auf vielfältigen Widerstand
Marijuana MomentTom Angell

Geplante US-Bundesgesetzgebung zur Regulierung von Hanfprodukten trifft auf vielfältigen Widerstand

Ein geplanter US-Bundesgesetzesentwurf zur Regulierung von Hanfprodukten wird von Alkoholindustrie, Cannabisunternehmen und Prohibitionsbefürwortern kritisch gesehen.

Key Points

  • 1Geplante Gesetzgebung soll THC-Hanfprodukte mit unter 0,3 Prozent THC legalisieren und regulieren.
  • 2Vorgeschriebene Altersbeschränkungen, Kennzeichnungspflichten und FDA-Aufsicht sind vorgesehen.
  • 3Widerstand kommt von Spirituosenherstellern, Cannabisbranche und Prohibitionsbefürwortern.
  • 4Abgeordneter Andy Barr setzt sich für fairen Wettbewerb und Verbraucherschutz ein.
  • 5US-Regierung unterstützt mit Entwurfsvorschlägen zur klaren Definition und Regulierung.

Ein US-Kongressabgeordneter plant ein Gesetz zur bundesweiten Regulierung von Hanfprodukten, das die aktuell für November vorgesehene Verschärfung der THC-Grenzwerte abmildern soll. Ziel ist es, einen klaren Rechtsrahmen und Steuerregelungen für Hanfprodukte zu schaffen, um eine Rechtssicherheit für Hersteller und Verbraucher zu gewährleisten.

Die neue Regulierung soll Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,3 Prozent weiterhin legalisieren und umfasst Altersbeschränkungen, Kennzeichnungspflichten sowie eine Aufsicht durch die Food and Drug Administration (FDA). Zudem ist eine Steuerverwaltung durch das Finanzministerium vorgesehen, ähnlich der Alkohol- und Tabaksteuer.

Der Gesetzesentwurf, der unter dem Arbeitstitel „Lawful Hemp Protection Act“ bekannt ist, stößt jedoch auf Widerstand aus verschiedenen Branchen. So sehen sowohl Teile der Alkoholindustrie als auch Akteure aus der Cannabisbranche und Prohibitionsbefürworter die geplante Regulierung kritisch. Konkret befürchten Spirituosenhersteller Wettbewerb durch THC-haltige Hanfgetränke, während die Cannabisindustrie eine Verschiebung der Produkte in spezialisierte Fachgeschäfte fordert.

Abgeordneter Andy Barr, Mitvorsitzender der Congressional Bourbon Caucus, betont, dass es ihm um einen fairen Wettbewerb und eine klare Regulierung geht: „Wir wollen ein Level Playing Field schaffen, das sowohl Sicherheit für den Verbraucher als auch Chancen für die Landwirtschaft bietet.“ Er sieht in der Regulierung auch eine Möglichkeit, alternative Produkte zu Opioiden zu fördern, insbesondere für Veteranen.

Die US-Regierung unterstützt die Gesetzesinitiative teilweise und hat dem Abgeordneten Entwurfsvorschläge zur Definition und Regulierung von Hanfprodukten zukommen lassen. Noch ist unklar, wann genau der Gesetzentwurf eingebracht wird, doch die Landwirtschaftsbranche und Hanfproduzenten hoffen auf eine juristische Klarstellung, die den Markt stabilisiert und Arbeitsplätze sichert.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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