
Globale Cannabisrichtlinien 2025 konzentrieren sich auf Kultur und Zubehör statt auf die Pflanze
Im Jahr 2025 verschoben sich die globalen Cannabisrichtlinien vom Fokus auf die Pflanze hin zu kulturellen und zubehörbezogenen Aspekten, die die Märkte weltweit beeinflussen
Key Points
- 1Regierungen zielten 2025 auf die Cannabis-Kultur und Zubehör ab, statt auf die Pflanze selbst
- 2Gujarat verbot Zigarettenpapier unter Berufung auf gesundheitliche Bedenken
- 3Galizien verhängte hohe Strafen für Cannabisbilder zum Schutz von Minderjährigen
- 4Die USA definierten Hanf neu, was den Markt für hanfbasierte Produkte beeinflusste
- 5Irland und Italien unternahmen Schritte zur Kontrolle spezifischer Cannabinoide und Hanfblüten
Im Jahr 2025 gab es weltweit einen bemerkenswerten Wandel in der Cannabisregulierung, bei dem Regierungen die kulturellen und zubehörbezogenen Aspekte von Cannabis anstelle der Pflanze selbst ins Visier nahmen. Diese strategische Wende führte dazu, dass Länder wie Indien, Spanien und die Vereinigten Staaten Maßnahmen ergriffen, die den Cannabiskonsum indirekt beeinflussen, indem sie dessen Zubehör und Bildsprache kontrollieren. Dieser Trend spiegelt eine breitere Strategie wider, Cannabis zu regulieren, indem beeinflusst wird, wie es wahrgenommen und zugegriffen wird, anstatt es direkt zu verbieten
In Indien unternahm der Bundesstaat Gujarat einen bedeutenden Schritt, indem er die Lagerung, den Verkauf und die Verteilung von Zigarettenpapier und vorgerollten Zigaretten verbot. Dieser Schritt, der als Maßnahme zur öffentlichen Gesundheit zur Eindämmung des Konsums durch Jugendliche dargestellt wird, zielt speziell auf Werkzeuge ab, die mit dem Cannabiskonsum verbunden sind. Obwohl es sich nicht um ein direktes Verbot von Cannabis handelt, exemplifiziert es einen Ansatz der moralischen Panik, indem Gegenstände entfernt werden, die den Cannabiskonsum erleichtern, anstatt das Verhalten direkt anzugehen
Die Region Galizien in Spanien führte ein Gesetz ein, das darauf abzielt, Minderjährige zu schützen, und strenge Einschränkungen für die Förderung von cannabisbezogenen Bildern in öffentlichen Räumen beinhaltet. Diese Gesetzgebung verhängt strenge Strafen gegen diejenigen, die cannabisbezogene Waren vertreiben, und hebt damit einen Wandel hin zur Kontrolle der mit Cannabis verbundenen Symbole hervor, anstatt der Substanz selbst. Die unverhältnismäßige Natur dieser Strafen unterstreicht einen wachsenden Fokus auf kulturelle Repräsentation in der Cannabisregulierung
In den Vereinigten Staaten fand eine stille, aber bedeutende Veränderung mit dem Landwirtschaftsappropriationsgesetz FY2026 statt, das die bundesstaatliche Definition von Hanf neu definierte. Diese Neubewertung bringt neue Einschränkungen für hanfbasierte Produkte mit sich, die einen boomenden Markt betreffen, der seit dem Farm Bill von 2018 gewachsen ist. Die Änderung war in ein größeres Gesetzespaket eingebettet, was einen subtilen, aber bedeutenden regulatorischen Wandel zeigt, der die Hanfindustrie beeinflusst
Länder wie Irland und Italien folgten ebenfalls diesem Trend, indem sie spezifische Cannabinoide und Hanfblüten ins Visier nahmen. Irland beschleunigte die Einstufung von HHC und ähnlichen Verbindungen als kontrollierte Substanzen, während Italien neue Einschränkungen für Hanfblüten verhängte, was zu rechtlichen Debatten auf EU-Ebene führte. Diese Maßnahmen spiegeln einen breiteren Versuch der Regierungen wider, Schlupflöcher zu schließen und Kontrolle über aufkommende cannabisbezogene Märkte auszuüben
Die regulatorischen Änderungen in Thailand verdeutlichen diesen globalen Trend weiter. Nach ersten Schritten in Richtung Entkriminalisierung wurde die Cannabisblüte als kontrollierte Pflanze neu klassifiziert, was neue Einschränkungen für ihren Verkauf und ihre Werbung mit sich brachte. Dieser Schritt stellt einen Wandel hin zu administrativer Kontrolle statt aggressiver Durchsetzung dar und erinnert an frühere Taktiken, die in den Vereinigten Staaten Ende des 20. Jahrhunderts verwendet wurden. Zusammen zeigen diese globalen Bemühungen ein konsistentes Muster der Regulierung von Cannabis, indem seine sichtbaren und kulturellen Aspekte kontrolliert werden