
Kalifornisches Senatsausschuss genehmigt Gesetz zur Entkriminalisierung von Psychedelika
Kalifornischer Senatsausschuss genehmigt Gesetz zur Entkriminalisierung von Psychedelika und ebnet den Weg für potenzielle landesweite Reformen
Key Points
- 1Kalifornischer Senatsausschuss genehmigt Gesetz zur Entkriminalisierung von Psychedelika
- 2Gesetzesentwurf umfasst Arbeitsgruppe zur Untersuchung regulatorischer Änderungen
- 3Gesetzgebung zielt darauf ab, frühere Verurteilungen für Psychedelika zu tilgen
- 4Schließt Mescalin aus Peyote aufgrund kultureller Bedeutung aus
- 5Spiegelt wachsende Bewegung in den USA zur Reform der Psychedelika-Politik wider
Ein kalifornischer Senatsausschuss hat einem bahnbrechenden Gesetzesentwurf zugestimmt, der darauf abzielt, den Besitz und die Weitergabe verschiedener psychedelischer Substanzen für Erwachsene ab 21 Jahren zu entkriminalisieren. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Reform der Drogen Gesetze im Bundesstaat und umfasst die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Untersuchung weiterer regulatorischer Änderungen
Der vorgeschlagene Gesetzesentwurf zielt darauf ab, die strafrechtlichen Sanktionen im Zusammenhang mit Substanzen wie Psilocybin-Pilzen, DMT, Ibogaine, LSD und MDMA zu entfernen. Darüber hinaus soll er frühere Verurteilungen im Zusammenhang mit diesen Substanzen tilgen, was vielen Personen, die zuvor unter den bestehenden Drogen Gesetzen bestraft wurden, einen Neuanfang ermöglicht
Ein zentrales Element des Gesetzesentwurfs ist der Auftrag an das kalifornische Gesundheitsministerium, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Diese Gruppe hat die Aufgabe, Empfehlungen zu erforschen und zu entwickeln, wie der Bundesstaat den Zugang zu diesen Substanzen sicher und gerecht regulieren könnte. Diese Empfehlungen werden bis zum 1. Januar 2024 erwartet und könnten den Weg für umfassendere Reformen ebnen
Der gesetzgeberische Weg des Gesetzesentwurfs hat seit seiner Einführung im Februar mehrere Änderungen erfahren. Einige Änderungen sind technischer Natur, während andere bedeutend sind, insbesondere diejenigen, die die Landesgesetze mit den Bundesvorschriften in Einklang bringen, falls Psychedelika neu klassifiziert werden. Bemerkenswert ist, dass der Gesetzesentwurf Mescalin aus Peyote aufgrund seiner kulturellen Bedeutung für die amerikanischen Ureinwohner und den gefährdeten Status der Pflanze ausschließt
In die Zukunft blickend, markiert die Genehmigung des Gesetzesentwurfs einen bedeutenden Schritt in der wachsenden Bewegung in den Vereinigten Staaten, die Drogenpolitik für Psychedelika zu überdenken. Aktivisten in Kalifornien und darüber hinaus setzen sich für eine breitere Legalisierung und Regulierung ein, wobei Initiativen wie Decriminalize California darauf abzielen, die Thematik zur Abstimmung zu bringen, falls legislative Maßnahmen ins Stocken geraten. Städte im ganzen Land, darunter Denver und mehrere in Massachusetts, haben bereits Schritte unternommen, um Psychedelika weniger prioritär zu behandeln oder zu entkriminalisieren, was einen Wandel in der öffentlichen und politischen Einstellung gegenüber diesen Substanzen widerspiegelt