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Kanadische Regierung erhebt 1,5 Milliarden Dollar an Cannabissteuern für das Haushaltsjahr 2021-22
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Kanadische Regierung erhebt 1,5 Milliarden Dollar an Cannabissteuern für das Haushaltsjahr 2021-22

Die kanadische Regierung hat über 1,5 Milliarden kanadische Dollar an Cannabissteuern für das Haushaltsjahr 2021-22 eingenommen, was die signifikante wirtschaftliche Auswirkung der Branche widerspiegelt

Key Points

  • 1Kanadische Regierung hat über 1,5 Milliarden CAD an Cannabissteuern im Jahr 2021-22 eingenommen
  • 2Bundesabgaben auf Cannabis stiegen um 46 % im Vergleich zum Vorjahr
  • 3Provinzielle Cannabisverkäufe erreichten 3,1 Milliarden CAD mit 332,3 Millionen CAD Gewinn
  • 4Übermäßige Besteuerung gefährdet die finanzielle Gesundheit privater Cannabisunternehmen
  • 5Forderungen nach einer Neuausrichtung der Steuerrichtlinien zur Unterstützung der Nachhaltigkeit der Branche

Die kanadische Regierung hat einen signifikanten Anstieg der Einnahmen aus Cannabissteuern gemeldet und über 1,5 Milliarden kanadische Dollar im Haushaltsjahr 2021-2022 eingenommen. Laut aktuellen Daten von Statistics Canada umfassen diese Einnahmen sowohl das Nettoeinkommen aus staatlichen Cannabisunternehmen als auch verschiedene Steuern. Diese beträchtliche Summe hebt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des legalen Cannabismarktes in Kanada hervor

Seit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene im Jahr 2018 hat die kanadische Regierung einen stetigen Anstieg der Steuereinnahmen aus dem Cannabissverkauf verzeichnet. Allein die Bundesregierung hat zwischen 2018 und 2022 über eine Milliarde kanadische Dollar an Abgaben auf Cannabisprodukte erhoben. Im Haushaltsjahr 2021-22 hat die Canada Revenue Agency 752,5 Millionen kanadische Dollar an Abgaben eingenommen, was einem Anstieg von 46 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht

Auf provinzieller Ebene verzeichneten die Cannabisbehörden, die als Großhändler fungieren, im gleichen Zeitraum Verkäufe in Höhe von 3,1 Milliarden kanadischen Dollar. Diese Verkäufe führten zu Gewinnen von 332,3 Millionen kanadischen Dollar für die provinziellen Cannabisbehörden. Die erhobenen Verbrauchsteuern werden größtenteils mit den Provinzen und Territorien geteilt, was die gemeinsamen fiskalischen Vorteile der Cannabisindustrie über verschiedene Regierungsebenen hinweg weiter unterstreicht

Trotz der beeindruckenden Steuereinnahmen stehen private Cannabisunternehmen in Kanada aufgrund dessen, was viele als übermäßige Besteuerung betrachten, vor finanziellen Schwierigkeiten. Bundeslizenzierten Cannabisproduzenten schuldeten der Canada Revenue Agency bis März 2023 192,7 Millionen kanadische Dollar, ein erheblicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Branchenführer wie Dan Sutton, CEO von Tantalus Labs, haben eine Neuausrichtung der Steuerrichtlinien gefordert, um weiteren Druck auf die Branche, insbesondere auf kleine Unternehmen, zu vermeiden

Mit Blick auf die Zukunft erkennt die kanadische Regierung die Notwendigkeit von politischen Anpassungen, um das Wachstum der Cannabisindustrie aufrechtzuerhalten. Während die Regierung vor über 18 Monaten die Notwendigkeit von Änderungen anerkannt hat, wurden bislang keine entscheidenden Maßnahmen ergriffen. Die anhaltende Steuerlast stellt weiterhin eine Herausforderung für die Rentabilität vieler Cannabisunternehmen dar und wirft Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Gesundheit der Branche auf

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