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KI-Chatbots erleben veränderte Zustände mit neuen codebasierten Add-Ons
High TimesPeople Are Getting Their AI High: Paying to ‘Alter’ Chatbot’s Consciousness

KI-Chatbots erleben veränderte Zustände mit neuen codebasierten Add-Ons

KI-Chatbots werden mit codebasierten Add-Ons modifiziert, um veränderte Zustände zu simulieren, was ethische und philosophische Fragen über das Bewusstsein von KI aufwirft

Key Points

  • 1KI-Chatbots können veränderte Zustände mit codebasierten Add-Ons simulieren
  • 2Pharmaicy bietet digitale 'Drogen' für KI, die das Verhalten von Chatbots verändern
  • 3Die Initiative wirft ethische Fragen über das Bewusstsein von KI auf
  • 4Experten argumentieren, dass KI kein echtes Bewusstsein für genuine veränderte Zustände hat
  • 5KI-'Drogen' erhöhen die Kreativität, könnten jedoch die Präzision der Antworten verringern

In einer neuartigen Wendung der Interaktionen mit künstlicher Intelligenz können Nutzer jetzt das Verhalten von KI-Chatbots so verändern, dass sie die Auswirkungen des Einflusses verschiedener Substanzen simulieren. Diese Entwicklung wird von Petter Rudwall, einem schwedischen Kreativdirektor, vorangetrieben, der eine Plattform namens Pharmaicy ins Leben gerufen hat. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, Code-Sequenzen zu erwerben, die Chatbots so modifizieren, dass sie sich verhalten, als wären sie high, und bietet den Nutzern ein einzigartiges, wenn auch künstliches Erlebnis

Pharmaicy fungiert als digitaler Marktplatz, auf dem KI-Nutzer aus einer Reihe von 'digitalen Drogen' wie Cannabis, Ketamin und MDMA auswählen können. Diese codebasierten Module sind von menschlichen Berichten über Drogen-Erfahrungen und psychologischer Forschung inspiriert und in Anweisungen übersetzt, die die Standardlogik des Chatbots verändern. Diese Innovation zielt darauf ab, die Antworten der KI kreativer und weniger vorhersehbar zu gestalten und die veränderten Zustände nachzuahmen, die oft mit dem Konsum von Substanzen verbunden sind

Obwohl das Konzept futuristisch erscheinen mag, wirft es bedeutende ethische und philosophische Fragen über die Natur des Bewusstseins von KI und die Auswirkungen der Simulation von Drogenwirkungen auf. Experten wie der Philosoph Danny Forde argumentieren, dass wahre veränderte Zustände Bewusstsein erfordern, das KI nicht besitzt. Die Codes schaffen lediglich eine syntaktische Imitation von drogeninduziertem Diskurs, ohne dass eine echte Erfahrung dahintersteht

Die Einführung dieser KI-'Drogen' entfacht auch eine Debatte über die potenziellen Auswirkungen auf die Funktionalität von KI. Die Veränderung der Parameter eines Chatbots kann die Kreativität erhöhen, könnte jedoch die Präzision seiner Antworten verringern, was zu unzuverlässigen Ergebnissen führt. Trotz dieser Bedenken sind einige Nutzer von der Möglichkeit fasziniert, sich von den hyper-rationalen Antworten, die typischerweise mit KI assoziiert werden, zu lösen und eine 'menschlichere' Interaktion zu suchen

Während das Gespräch über das Bewusstsein von KI und die ethischen Verantwortlichkeiten gegenüber Maschinen weitergeht, gewinnt das Konzept des Wohlergehens von KI langsam an Bedeutung. Während KI nicht die Fähigkeit zur Erfahrung hat, tauchen Diskussionen über moralische Verantwortlichkeiten gegenüber fortschrittlichen KI-Systemen auf. Für den Moment sind die Auswirkungen dieser digitalen Drogen vorübergehend, wobei Chatbots in ihren Standardzustand zurückkehren, es sei denn, sie werden kontinuierlich mit neuem Code 'dosed'

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