
Klage gegen Umstufung von Cannabis im Bundesrecht durch US-Justizministerium eingereicht
Gegner der Cannabis-Umstufung in den USA fordern gerichtlich die Aufhebung der jüngsten Änderungen des Bundesgesetzes.
Key Points
- 1US-Justizministerium hat medizinische Cannabisprodukte von Schedule I auf Schedule III umgestuft.
- 2Gegner kritisieren mangelnde rechtliche Grundlage und klagen gegen die Umstufung.
- 3Ehemaliger US-Justizminister William Barr ist Partner der klagenden Kanzlei.
- 4Die Umstufung soll den Vertrieb von Cannabisprodukten erleichtern, stößt aber auf Widerstand.
- 5Reisende müssen die jeweilige lokale Gesetzeslage zu Cannabis strikt beachten.
Gegner der Cannabisreform haben beim US-Berufungsgericht für den Bezirk Columbia eine Klage eingereicht, um die jüngste Umstufung von Cannabis durch das US-Justizministerium rückgängig zu machen. Die Kläger, darunter die Organisation Smart Approaches to Marijuana (SAM), argumentieren, dass das Vorgehen rechtswidrig sei und gegen bestehende Verfahrensvorschriften verstoße.
Die Umstufung, die unter der Leitung des amtierenden Justizministers Todd Blanche erfolgte, verschob medizinisch zugelassene Cannabisprodukte von Schedule I auf Schedule III im Controlled Substances Act (CSA). Damit werden diese Produkte regulatorisch weniger streng behandelt, was weitreichende Konsequenzen für Handel und Konsum hat. Eine umfassendere Neubewertung, die auch Freizeit-Cannabis einschließt, ist für diesen Sommer angesetzt.
Die Kläger bemängeln, dass die Umstufung ohne die erforderlichen Anhörungen und ohne ausreichende rechtliche Grundlage erfolgte. In der Klageschrift heißt es, die Maßnahme verstoße gegen den Administrative Procedure Act sowie gegen den Controlled Substances Act selbst und sei "willkürlich und nicht gesetzeskonform". Die Klage wird von Anwälten der Kanzlei Torridon Law PLCC vertreten, in der der ehemalige US-Justizminister William Barr Partner ist.
SAM-Chef Kevin Sabet kritisiert die Umstufung scharf: "Diese Anordnung erteilt der Tabakindustrie eine neue Lizenz, hochpotente Cannabisprodukte wie Kekse und Gummibärchen zu verkaufen." Er warnt vor gesundheitlichen Folgen und betont: "Dies ist ein Kampf für die nächste Generation." Parallel dazu blockiert ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses weitere Schritte zur Umstufung auf Bundesebene.
Die rechtliche Auseinandersetzung zeigt, wie umstritten die Regulierung von Cannabis in den USA weiterhin ist. Für deutsche Touristen in Thailand und andere Reisende mit Interesse an Cannabisprodukten ist die Kenntnis dieser Entwicklungen wichtig, da die Rechtslage in jedem Land strikt zu beachten ist. OG Lab — eine lizenzierte Farm und Apotheke auf Koh Samui — steht für gesetzeskonforme und professionelle Handhabung von Cannabisprodukten in Thailand.
Vorschriften im Detail:
- Cannabisprodukte, die durch staatliche medizinische Lizenzen reguliert sind, wurden in den USA von Schedule I zu Schedule III umgestuft.
- Diese Umstufung senkt die regulatorischen Anforderungen, erfordert jedoch weiterhin FDA-Zulassung für bestimmte Produkte.
- Das Verfahren zur Umstufung wurde von Klägern als rechtswidrig kritisiert, da es ohne ordnungsgemäße Anhörung erfolgte.
- Die Klage wird vor dem Berufungsgericht für den Bezirk Columbia verhandelt, mit dem Ziel, die Umstufung aufzuheben.
- Für Reisende gilt: Einhaltung der lokalen Gesetze und Vorschriften ist zwingend, auch bei medizinischem Cannabis.


