
Litauen legalisiert die Produktion und den Verkauf von Hanf-CBD zur Stärkung der Wirtschaft
Litauen legalisiert die Produktion und den Verkauf von Hanf-CBD und eröffnet neue wirtschaftliche Möglichkeiten und revitalisiert seinen Agrarsektor
Key Points
- 1Litauen legalisiert die Produktion und den Verkauf von Hanf-CBD
- 2Seimas genehmigt Änderungen für Hanf mit weniger als 0,2 % THC
- 3Neues Gesetz könnte den litauischen CBD-Markt auf 100 Millionen Euro jährlich steigern
- 4Hanfindustrie wird voraussichtlich von einem Produktionsrückgang von 42 % erholen
- 5Gesetzgebung bringt Litauen in Einklang mit breiteren europäischen Cannabis-Trends
Litauen hat einen bedeutenden Schritt in der Cannabisindustrie gemacht, indem es die Produktion und den Verkauf von Hanf-CBD-Produkten legalisiert hat. Diese Entscheidung wurde vom Seimas, dem litauischen Parlament, getroffen, das Änderungen genehmigte, die den Hanfanbau und den Verkauf seiner Derivate erlauben, sofern sie weniger als 0,2 % THC enthalten. Zuvor war die Produktion von CBD verboten, und das Land exportierte alle seine Hanfernten, was die Kosten aufgrund des Transports erhöhte
Die Legalisierung wird voraussichtlich die litauische Wirtschaft erheblich profitieren. Als einer der größten Hanfproduzenten in der Europäischen Union eröffnet Litauens Fähigkeit, CBD im Inland zu produzieren und zu verkaufen, neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Mykolas Majauskas, ein Mitglied der parlamentarischen Mehrheit, äußerte Optimismus über das Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Steigerung der Exportmöglichkeiten. Der heimische Markt hat nun Zugang zu lokal produziertem Hanf, was potenziell die Kosten senken und lokale Unternehmen stärken könnte
Der Hanfanbau in Litauen erstreckt sich über 5.000 Hektar, und diese neue Gesetzgebung könnte die Produktion erheblich steigern. Wäre Litauen so groß wie Frankreich, würde es dreimal mehr Hanf produzieren als der derzeit führende europäische Produzent, Frankreich. Es wird prognostiziert, dass das neue Gesetz den litauischen CBD-Markt auf schätzungsweise 100 Millionen Euro jährlich anheben wird, was 10 % der landwirtschaftlichen Einnahmen des Landes entspricht
Der Schritt zur Legalisierung der CBD-Produktion wird auch als Möglichkeit gesehen, die rückläufige Hanfindustrie in Litauen wiederzubeleben. Seit 2019 ist die Hanfproduktion um 42 % gesunken, aber die Möglichkeit, alle Teile der Pflanze für CBD zu extrahieren, könnte Landwirte dazu anregen, den Anbau zu erhöhen. Diese Entwicklung wird voraussichtlich den Agrarsektor ankurbeln und eine neue Einnahmequelle für Landwirte bieten
Ausblickend steht Litauens Entscheidung, den CBD-Markt zu nutzen, im Einklang mit breiteren europäischen Trends zur Legalisierung von Cannabis. Diese Gesetzgebung positioniert Litauen nicht nur als wettbewerbsfähigen Akteur im EU-Hanfmarkt, sondern stimmt auch mit globalen Veränderungen in der Cannabispolitik überein. Während sich das Land an diese Veränderungen anpasst, könnte es als Modell für andere Nationen dienen, die ähnliche Schritte in Erwägung ziehen