
Massachusetts verdoppelt Marihuana-Besitzgrenze und reformiert Cannabis-Regulierung
Massachusetts hat die erlaubte Marihuana-Besitzmenge für Erwachsene verdoppelt und reformiert die staatliche Cannabis-Regulierung umfassend.
Key Points
- 1Erhöhung der erlaubten Marihuana-Besitzmenge von 1 auf 2 Unzen für Erwachsene.
- 2Reduzierung der Mitgliederzahl der Cannabis Control Commission von fünf auf drei.
- 3Erweiterung der Lizenzanzahl pro Unternehmen von drei auf sechs Lizenzen.
- 4Einführung eines Meldeportals für illegale Cannabisgeschäfte.
- 5Verpflichtende Studien zu öffentlichen Gesundheits- und Sicherheitsaspekten von Cannabis.
Das Bundesland Massachusetts hat eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die die erlaubte Besitzmenge von Marihuana für Erwachsene von einer auf zwei Unzen verdoppelt. Diese Änderung soll die Regulierung des Cannabismarktes verbessern und mehr Klarheit sowie Effizienz in der Aufsicht bringen.
Die Cannabis Control Commission (CCC) wird künftig aus nur drei statt fünf Mitgliedern bestehen, wobei der Gouverneur alle Mitglieder ernennen darf. Ein Mitglied muss über Erfahrung im Bereich soziale Gerechtigkeit verfügen, die anderen zwei über Fachwissen in öffentlicher Gesundheit, Sicherheit oder Verbraucherregulierung.
Die neue Gesetzgebung erlaubt es Unternehmen, bis zu sechs Lizenzen zu halten, verdoppelt die Schwelle für Eigentumsanteile und schafft mehr Flexibilität bei der Werbung für Cannabisprodukte. Außerdem werden Regeln für Cannabis-Lieferdienste präzisiert, die in Gemeinden aktiv sein dürfen, sofern diese nicht explizit widersprechen.
Ein zentrales Element ist zudem die Einführung eines Portals zur Meldung illegaler Geschäftspraktiken im Cannabisbereich. Das Gesetz verpflichtet die Regulierungsbehörden zudem zur Untersuchung von Auswirkungen und Sicherheitsstandards im Zusammenhang mit Cannabis, um eine fundierte weitere Gesetzgebung zu ermöglichen.


