
Minnesota erhöht THC-Grenze für Hanf auf 1% und stärkt die CBD-Industrie
Minnesota erhöht die THC-Grenze für Hanf auf 1%, was einen bedeutenden Fortschritt für die CBD-Industrie des Bundesstaates darstellt und lokalen Landwirten neue Möglichkeiten bietet
Key Points
- 1Minnesota erhöht die THC-Grenze für Hanf auf 1%
- 2Neue Vorschriften sollen die lokale CBD-Industrie unterstützen
- 3Überarbeiteter Hanfplan umfasst gelockerte Testrichtlinien
- 4Beamte des Staates äußern Optimismus über das Wachstum der Branche
- 5Die Hanfindustrie von Minnesota ist bereit für eine Expansion
Minnesota hat einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht, indem der zulässige THC-Gehalt in Hanf von der bundesweiten Grenze von 0,3% auf 1% angehoben wurde. Diese Änderung wird voraussichtlich den lokalen CBD-Hanfzüchtern erheblich zugutekommen, da sie Pflanzen mit höherem CBD-Gehalt anbauen können. Die Entscheidung, die als großer Fortschritt gefeiert wird, steht im Einklang mit dem überarbeiteten Hanfplan des Bundesstaates, der darauf abzielt, den Hanfanbau für Landwirte attraktiver zu machen
Der überarbeitete Hanfplan erhöht nicht nur die THC-Grenze, sondern führt auch andere landwirtschaftlerfreundliche Anpassungen ein. Zu diesen Änderungen gehört eine neue Richtlinie, die THC-Tests von Hanfpflanzen bis zu einem Monat vor der Ernte erlaubt, im Vergleich zum vorherigen Zeitraum von zwei Wochen. Darüber hinaus beschränkt der Plan die Möglichkeit des Staates, Züchter wegen Verstößen gegen die THC-Grenzen zu verfolgen, auf einmal pro Jahr, was denjenigen in der Branche mehr Sicherheit bietet
Beamte des Staates haben Optimismus über die neuen Vorschriften geäußert. Ein Vertreter des Landwirtschaftsministeriums von Minnesota beschrieb die Änderung als entscheidenden Schritt, der den lokalen Landwirten helfen wird, in der aufstrebenden Hanfindustrie erfolgreich zu sein. Die erhöhte THC-Grenze ist besonders wichtig angesichts der engen botanischen Beziehung zwischen Hanf und Cannabis, die historisch gesehen regulatorische Bemühungen kompliziert hat
Der breitere Kontext dieser regulatorischen Veränderung ist die fortlaufende Entwicklung der Hanfindustrie in den Vereinigten Staaten, die 2018 unter dem Farm Bill, das von dem damaligen Präsidenten Donald Trump unterzeichnet wurde, bundesweit legalisiert wurde. Trotz anfänglicher Begeisterung sah sich die Branche aufgrund von Überangebot und restriktiven Vorschriften Herausforderungen gegenüber. Der neue Plan von Minnesota zielt darauf ab, diese Probleme zu lösen, indem er ein günstigeres Umfeld für den Hanfanbau schafft
Mit Blick auf die Zukunft ist die Hanfindustrie von Minnesota bereit für Wachstum. Derzeit gibt es im Bundesstaat 461 lizenzierte Hanfproduzenten, die eine bescheidene Fläche von 2.500 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche abdecken. Dies ist im Vergleich zur weitläufigen Agrarlandschaft des Staates, die von Pflanzen wie Mais dominiert wird, gering. Mit günstigeren Vorschriften wird jedoch erwartet, dass die Hanfindustrie in Minnesota expandiert, neue Möglichkeiten für Landwirte bietet und zur landwirtschaftlichen Vielfalt des Staates beiträgt