
Minnesota geht mit der Genehmigung von medizinischen Cannabisblüten voran amid Debatte über Freizeitalkohol
Die Gesetzgeber in Minnesota stehen kurz davor, medizinische Cannabisblüten zu genehmigen, während das Freizeit-Cannabisgesetz im Senat auf Widerstand stößt
Key Points
- 1Minnesota genehmigt medizinische Cannabisblüten zur Kostensenkung
- 2Haus verabschiedete Gesetz zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis, aber Senatswiderstand droht
- 3Patienten für medizinisches Cannabis stehen derzeit hohen Kosten für Kapseln und Flüssigkeiten gegenüber
- 4Historische Abstimmung im Haus markiert ersten Schritt zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis
- 5Mehrheitsführer des Senats prognostiziert, dass das Freizeitgesetz nicht verabschiedet wird
Minnesota steht vor bedeutenden Veränderungen in seinen Cannabisgesetzen, da die Gesetzgeber sich darauf vorbereiten, die Verwendung von Cannabisblüten für medizinische Zwecke zu genehmigen. Diese Entscheidung wird voraussichtlich in Kürze finalisiert, mit Unterstützung sowohl des Hauses als auch des Senats. In der Zwischenzeit hat das Haus kürzlich ein Gesetz zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis verabschiedet, obwohl die Zukunft aufgrund erwarteter Opposition im Senat ungewiss bleibt
Derzeit beschränkt Minnesotas medizinisches Cannabisprogramm die Patienten auf teurere Formen wie Kapseln und Flüssigkeiten. Die Genehmigung von Cannabisblüten wird als Maßnahme zur Kostensenkung angesehen, die die Ausgaben für die 34.000 registrierten Patienten potenziell um die Hälfte reduzieren könnte. Patrick McClellan, ein Patientenvertreter, hob die finanzielle Belastung hervor und bemerkte, dass einige Familien bis zu 900 Dollar monatlich für medizinisches Cannabis ausgeben
Der Vorstoß zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis in Minnesota hat an Fahrt gewonnen, da das Haus den Vorschlag mit 72 zu 61 Stimmen genehmigt hat. Diese historische Abstimmung markiert das erste Mal, dass eine solche Gesetzgebung im Bundesstaat verabschiedet wurde. Der demokratische Mehrheitsführer im Haus, Ryan Winkler, äußerte Optimismus und betonte die Unvermeidlichkeit der Legalisierung sowie den Vorteil proaktiver Gesetzgebung
Trotz der Genehmigung durch das Haus sieht sich das Gesetz im Senat erheblichen Hürden gegenüber, wo die Republikaner eine Mehrheit halten. Der Mehrheitsführer des Senats, Paul Gazelka, hat sich offen gegen das Gesetz ausgesprochen und behauptet, dass es wenig Chancen auf Verabschiedung hat. Diese politische Spaltung verdeutlicht die Herausforderungen bei der Förderung von Cannabisreformen in einem Bundesstaat mit einem gespaltenen Legislativorgan
In der Zukunft könnte die potenzielle Genehmigung von medizinischen Cannabisblüten den Patienten sofortige Erleichterung bieten, während die Debatte über die Legalisierung von Freizeit-Cannabis breitere nationale Trends hin zu einer Akzeptanz von Cannabis unterstreicht. Während Minnesota diese legislativen Herausforderungen meistert, könnten die Ergebnisse ähnliche Bemühungen in anderen Bundesstaaten beeinflussen und die sich wandelnden öffentlichen Einstellungen gegenüber Cannabis widerspiegeln