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Navigieren durch Jugend und Cannabis in der Reagan-Ära: Eine persönliche Rückschau
High TimesA 12-Year-Old Stoner in Reagan’s ‘Just Say No’ America

Navigieren durch Jugend und Cannabis in der Reagan-Ära: Eine persönliche Rückschau

Eine persönliche Reise durch die Herausforderungen, ein junger Cannabis-Nutzer in der Reagan-Ära zu sein, hebt die Diskrepanz zwischen Anti-Drogen-Kampagnen und der Jugendkultur hervor

Key Points

  • 1Die Herausforderungen, Cannabis als Jugendlicher im Mittleren Westen der 1970er Jahre zu beschaffen
  • 2Die Auswirkungen der 'Just Say No'-Kampagne auf die amerikanische Jugend
  • 3Der Kontrast zwischen Cannabisgebrauch und der Crack-Kokain-Epidemie der 1980er Jahre
  • 4Regionale Unterschiede in der Cannabiskultur in den Vereinigten Staaten
  • 5Die Grenzen strafender Drogenpolitiken bei der Bekämpfung von Sucht

In den späten 1970er Jahren stellte es eine besondere Herausforderung dar, ein junger Cannabis-Enthusiast im Mittleren Westen zu sein, insbesondere für diejenigen, die erst 12 Jahre alt waren. Der Autor erzählt von den Schwierigkeiten, in so jungem Alter Marihuana zu beschaffen, und war auf ein Netzwerk von Freunden und Bekannten angewiesen, um an die Substanz zu gelangen. Dieses Netzwerk umfasste einen Freund aus der ersten Klasse und einen Zeitungsjungen namens Tim, der geschickt den Vertrieb von Cannabis in seine Zeitungszustellung integrierte. Diese frühe Exposition gegenüber Cannabis hatte einen erheblichen Einfluss auf die prägenden Jahre des Autors und prägte seine Interessen und Perspektiven

Der Hintergrund dieses jugendlichen Experimentierens war ein sich schnell veränderndes Amerika, in dem die von First Lady Nancy Reagan angeführte 'Just Say No'-Kampagne an Fahrt gewann. Die Kampagne war Teil eines umfassenderen Regierungsversuchs, den Drogenkonsum zu bekämpfen, der zu einem prominenten sozialen Thema wurde. Trotz dieser Bemühungen hielt der Cannabisgebrauch unter Jugendlichen an, oft auf heimliche und kreative Weise. Die Erfahrungen des Autors verdeutlichen die Diskrepanz zwischen den staatlichen Anti-Drogen-Kampagnen und der Realität der Jugendkultur zu dieser Zeit

Die Erzählung nimmt eine Wendung, als der Autor über die breitere Drogenlandschaft der 1980er Jahre nachdenkt, die von einer erheblichen Crack-Kokain-Epidemie geprägt war. In dieser Zeit gab es einen krassen Gegensatz zwischen der relativ harmlosen Natur des Cannabisgebrauchs und den verheerenden Auswirkungen von Crack-Kokain auf Gemeinschaften. Der Autor erlebte aus erster Hand die Folgen dieser Epidemie, als Freunde und Familienmitglieder Opfer von Sucht und den damit verbundenen sozialen Übeln wurden. Diese persönliche Geschichte unterstreicht die breiteren gesellschaftlichen Herausforderungen der Drogenabhängigkeit und die oft strafenden Reaktionen der Regierung

Als der Autor von Ohio nach Kalifornien zog, um zu studieren, traf er auf eine andere Cannabiskultur, die offener und weniger stigmatisiert war als in seiner Heimatstadt im Mittleren Westen. Dieser Umzug fiel mit dem Höhepunkt der 'Just Say No'-Ära zusammen, doch die Cannabis-Szene in Kalifornien bot einen Einblick in eine Zukunft, in der Marihuana möglicherweise akzeptierter sein könnte. Der Kontrast zwischen den Regionen hob die unterschiedlichen Einstellungen zu Cannabis in den Vereinigten Staaten hervor, die von lokalen Kulturen und den Prioritäten der Strafverfolgung beeinflusst wurden

Der Ansatz der Reagan-Administration zur Drogenpolitik, insbesondere der Fokus auf strafende Maßnahmen, hatte nachhaltige Auswirkungen auf Gemeinschaften und Einzelpersonen. Während die 'Just Say No'-Kampagne stark beworben wurde, trug sie wenig dazu bei, die Ursachen der Drogenabhängigkeit anzugehen oder effektive Unterstützung für diejenigen zu bieten, die mit Substanzmissbrauch zu kämpfen hatten. Die Erfahrungen des Autors spiegeln die Grenzen solcher Politiken wider, die oft nicht zwischen verschiedenen Arten des Drogenkonsums und deren jeweiligen gesellschaftlichen Auswirkungen unterschieden

Rückblickend überlegt der Autor, wie sein Leben anders verlaufen wäre, hätte Marihuana nicht seine Droge der Wahl gewesen. Er vermied die Fallstricke gefährlicherer Substanzen wie Crack-Kokain, das viele Gemeinschaften in den 1980er Jahren verwüstete. Diese persönliche Reflexion bietet Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von Drogenpolitik, gesellschaftlichen Einstellungen und individuellen Entscheidungen. Die Erzählung legt nahe, dass die sich entwickelnde rechtliche Landschaft rund um Cannabis die Erfahrungen derjenigen, die in der Ära von 'Just Say No' aufwuchsen, tiefgreifend hätte verändern können

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