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Neue Studie zeigt das Potenzial von CBD zur Reduzierung von Aggressionen bei Hunden
High TimesChill Pups: CBD May Help Reduce Aggression in Dogs, Study Finds

Neue Studie zeigt das Potenzial von CBD zur Reduzierung von Aggressionen bei Hunden

Eine neue Studie zeigt, dass CBD-Präparate Aggressionen bei Hunden reduzieren können und eine vielversprechende therapeutische Option zur Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hunden bieten

Key Points

  • 1CBD-Präparate können Aggressionen bei Hunden reduzieren, so eine neue Studie
  • 2Das Dog Aging Project analysierte Daten von über 47.000 Hunden
  • 3Die Verwendung von CBD ist in Bundesstaaten mit legalisiertem medizinischem Cannabis verbreiteter
  • 4Die Studie hebt kulturelle Einflüsse auf Entscheidungen zur Tierpflege hervor
  • 5Weitere Forschung ist erforderlich, um die Ergebnisse zu bestätigen und das Potenzial von CBD zu erkunden

In einer bahnbrechenden Studie, die in Frontiers in Veterinary Science veröffentlicht wurde, haben Forscher entdeckt, dass CBD-Präparate aggressive Verhaltensweisen bei Hunden signifikant reduzieren können. Die Studie, die Teil des Dog Aging Project (DAP) ist, analysierte Daten von Zehntausenden von Hunden in den Vereinigten Staaten. Es wurde festgestellt, dass Hunde, die über längere Zeiträume CBD erhielten, deutlich niedrigere Aggressionsniveaus aufwiesen als solche, die keine solchen Präparate erhielten. Diese Forschung unterstreicht das Potenzial von CBD als therapeutische Option zur Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hunden

Das Dog Aging Project (DAP) ist eine umfassende wissenschaftliche Initiative, die Daten zur Gesundheit und zum Verhalten von Hunden sammelt und analysiert. Zwischen 2019 und 2023 befragte das Projekt über 47.000 Hunde und konzentrierte sich auf die Verwendung von CBD, zugrunde liegende Gesundheitszustände und Verhaltensänderungen im Laufe der Zeit. Die Ergebnisse der Studie sind besonders relevant, da immer mehr Haustierbesitzer auf alternative Behandlungen wie CBD zurückgreifen, um die Lebensqualität ihrer Tiere zu verbessern. Obwohl die Studie die Vorteile von CBD bei der Reduzierung von Aggressionen hervorhebt, wurden bei Angst- oder Unruhezuständen keine ähnlichen Verbesserungen beobachtet

Dr. Julia Albright, eine Tierärztin und Mitautorin der Studie, betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse und wies auf die langfristigen Verhaltensänderungen hin, die bei Hunden festgestellt wurden, die CBD erhielten. "Diese langfristige Verhaltensänderung hebt das Potenzial von CBD als Therapie für Verhaltensprobleme bei Hunden hervor", erklärte sie. Dr. Albright wies auch darauf hin, dass, obwohl CBD anscheinend Aggressionen mildert, der genaue Mechanismus unklar bleibt, insbesondere warum andere angstbezogene Verhaltensweisen nicht ähnlich betroffen sind. Diese Unterscheidung deutet darauf hin, dass CBD möglicherweise gezielt neuronale Schaltkreise anspricht, die mit Aggression in Verbindung stehen

Die Studie zeigte auch, dass die Verwendung von CBD bei Hunden in US-Bundesstaaten, in denen medizinisches Cannabis legal ist, verbreiteter ist, was auf einen kulturellen Einfluss auf die Entscheidungen zur Tierpflege hinweist. Dr. Maxwell Leung, ein weiterer Mitautor, reflektierte über diesen kulturellen Aspekt und bemerkte, dass Menschen medizinisches Cannabis zur Behandlung von Erkrankungen wie Osteoarthritis und Epilepsie nutzen, was ähnliche Anwendungen für Hunde nach sich zieht. "Ich denke, das ist ein Beispiel dafür, wie wir unsere Begleittiere als Mitglieder unserer Familie behandeln", kommentierte Dr. Leung und hob den wachsenden Trend hervor, Haustiere in ganzheitliche Gesundheitspraktiken zu integrieren

Trotz der vielversprechenden Ergebnisse erkennt die Studie mehrere Einschränkungen an. Sie berücksichtigte nicht die spezifischen Arten von CBD-Produkten, die verwendeten Dosierungen oder die Verabreichungsrichtlinien. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit von Verzerrungen, da Haustierbesitzer oft mehrere Strategien zur Aggressionsbewältigung anwenden, einschließlich professioneller Ausbildung und Umweltanpassungen. Diese Faktoren könnten die beobachteten Verhaltensänderungen beeinflussen, was weitere kontrollierte klinische Studien erforderlich macht, um die Ergebnisse zu validieren

Letztendlich stellt diese Forschung einen bedeutenden Fortschritt im Verständnis der Rolle von CBD im Management des Verhaltens von Tieren dar. Sie eröffnet neue Wege zur Erforschung komplementärer Therapien für Haustiere, die mit Stress, Schmerzen oder chronischen Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben. Der Umfang und die Tiefe der Studie sind beispiellos und heben die Notwendigkeit weiterer Forschungen in diesem aufstrebenden Bereich hervor, um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer pelzigen Begleiter besser zu unterstützen

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