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Neue Studien heben die Vorteile von Cannabis bei Angstzuständen, ADHS und Fibromyalgie hervor
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Neue Studien heben die Vorteile von Cannabis bei Angstzuständen, ADHS und Fibromyalgie hervor

Neue Forschungen heben die potenziellen Vorteile von Cannabis bei Angstzuständen, ADHS, Fibromyalgie und Krebs hervor, wobei Studien signifikante Verbesserungen der Symptome und der Lebensqualität zeigen

Key Points

  • 1Cannabis-Studien zeigen potenzielle Vorteile bei Angstzuständen, ADHS und Fibromyalgie
  • 2Britische Forschung zeigt signifikante Verbesserungen der Angstsymptome mit CBMPs
  • 3Cannabis könnte neuroprotektive Vorteile für Sportler mit Gehirnerschütterungen bieten
  • 4THC-Behandlung zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Schmerzbewältigung von Fibromyalgie
  • 5Kaliforniens 'Ryan's Law' unterstützt die Verwendung von medizinischem Cannabis für unheilbar kranke Krebspatienten

Jüngste Forschungen haben neue Erkenntnisse über die potenziellen Vorteile von Cannabis bei der Behandlung verschiedener medizinischer Zustände, einschließlich Angstzuständen, ADHS, Fibromyalgie, Krebs und traumatischen Hirnverletzungen bei Sportlern, geliefert. Diese Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Verwendung von Cannabis, sowohl medizinisch als auch freizeitlich, weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die in Großbritannien, Deutschland und den USA durchgeführten Studien bieten vielversprechende Einblicke in das therapeutische Potenzial von Cannabis

In Großbritannien deutete eine Studie mit über 300 Patienten darauf hin, dass cannabisbasierte Arzneimittel (CBMPs) die Symptome von Angstzuständen, die Schlafqualität und die allgemeine Lebensqualität erheblich verbesserten. Die Patienten, die Teil des britischen medizinischen Cannabisregisters waren, zeigten markante Verbesserungen drei, sechs und neun Monate nach Beginn der Behandlung. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass CBMPs eine praktikable Behandlung für generalisierte Angststörungen darstellen könnten, forderten jedoch randomisierte Studien, um die Wirksamkeit weiter zu bewerten

Unterdessen deutet eine Forschung im Bereich der Sportmedizin, die sich auf American-Football-Spieler konzentrierte, darauf hin, dass Cannabis neuroprotektive Vorteile gegen Gehirnerschütterungen bieten könnte. Eine Studie mit 43 Spielern, die regelmäßig Cannabis konsumierten, ergab reduzierte oculomotorische Beeinträchtigungen und neuroinflammatorische Reaktionen nach kontrollierten Kopfstößen im Vergleich zu Nicht-Cannabiskonsumenten. Dies deutet auf das Potenzial von Cannabis zur Behandlung von Symptomen nach Gehirnerschütterungen hin, obwohl weitere Forschungen notwendig sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen

Deutsche Forscher haben auch die Verwendung von THC bei Fibromyalgie-Patienten untersucht, die eine interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie durchlaufen. Ihre Studie mit 120 Patienten ergab, dass diejenigen, die mit THC behandelt wurden, eine größere Schmerzlinderung, reduzierte Depressionen und eine verbesserte Lebensqualität im Vergleich zu denjenigen, die kein THC erhielten, erfuhren. Die Studie legt nahe, dass THC als alternative Behandlung dienen könnte, die möglicherweise den Bedarf an anderen Medikamenten verringert

In den USA ermöglicht die kürzliche Umsetzung von Kaliforniens 'Ryan's Law' unheilbar kranken Krebspatienten die Verwendung von medizinischem Cannabis während ihres Krankenhausaufenthalts. Diese politische Änderung wurde von Fachleuten im Gesundheitswesen gut aufgenommen, wobei viele Krankenschwestern positive Auswirkungen auf die Symptome der Patienten wie Angstzustände, Schlaflosigkeit und Schmerzen berichteten. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Akzeptanz von Cannabis in der allgemeinen medizinischen Behandlung, obwohl laufende Forschungen erforderlich sind, um seine Vorteile und Einschränkungen vollständig zu verstehen

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