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Neues Sicherheitsgesetz beeinflusst Cannabis-Anbaupraktiken in Spanien
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Neues Sicherheitsgesetz beeinflusst Cannabis-Anbaupraktiken in Spanien

Das neue Bürger-Sicherheitsgesetz Spaniens beeinflusst den Cannabis-Anbau, indem es die Notwendigkeit von Diskretion und Unsichtbarkeit betont, um rechtliche Probleme zu vermeiden

Key Points

  • 1Das Bürger-Sicherheitsgesetz Spaniens beeinflusst die Sichtbarkeit des Cannabis-Anbaus
  • 2Züchter müssen ihre Betriebe verborgen halten, um rechtliche Probleme zu vermeiden
  • 3Das neue Gesetz könnte den privaten, versteckten Cannabis-Anbau entkriminalisieren
  • 4Schalldämmung und Geruchskontrolle sind für Diskretion unerlässlich
  • 5Züchtern wird geraten, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um Entdeckungen zu verhindern

In Spanien hat der Cannabis-Anbau immer in einem rechtlichen Graubereich stattgefunden, was die Züchter dazu veranlasst hat, diskrete Methoden zu wählen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Die kürzliche Verabschiedung des neuen Bürger-Sicherheitsgesetzes am 1. Juli hat die Bedeutung, Cannabis-Pflanzen aus der öffentlichen Sicht zu halten, weiter betont. Dieses Gesetz klassifiziert den sichtbaren Anbau von Cannabis in öffentlichen Räumen als schwerwiegendes Vergehen, was die Züchter dazu ermutigt, ihre Aktivitäten im Verborgenen zu halten

Der Schlüssel zu einem geheimen Cannabis-Betrieb liegt darin, ihn für Außenstehende unentdeckbar zu machen. Züchtern wird geraten, ihre Aktivitäten nicht zu besprechen und sicherzustellen, dass weder der Anblick noch der Geruch ihrer Pflanzen von der Straße aus wahrgenommen werden können. Die Installation von Geruchsfiltern und Schalldämpfern für Extraktoren gehört zu den empfohlenen Maßnahmen, um eine Entdeckung durch Nachbarn oder Passanten zu verhindern

Rechtsanwälte schlagen vor, dass die Formulierung des neuen Gesetzes unbeabsichtigt den persönlichen Cannabis-Anbau entkriminalisieren könnte, sofern dieser privat und nicht für die Öffentlichkeit sichtbar durchgeführt wird. Diese Auslegung könnte Züchtern rechtlichen Schutz bieten, wenn ihre Aktivitäten von den Behörden entdeckt werden, solange sie nachweisen können, dass sie sich bemüht haben, den Anbau verborgen zu halten. Dies hängt jedoch vom Ermessen der Strafverfolgungsbehörden und des Justizsystems ab

Ein unauffälliges Auftreten ist für Züchter entscheidend. Unnötige Aufmerksamkeit von Nachbarn oder Besuchern zu vermeiden, hat oberste Priorität. Züchter werden gewarnt, keine Fremden in ihre Häuser einzuladen, und es wird empfohlen, jegliche Anzeichen des Anbaus, wie Erdsäcke oder Pflanzenlichter, zu verbergen. Ziel ist es, jeglichen Verdacht zu minimieren, der aus ungewöhnlichen Aktivitäten oder Gerüchen entstehen könnte

Das neue Gesetz hebt auch die Bedeutung der Schalldämmung von Anbauflächen hervor. Lärm von Geräten wie Ventilatoren und Extraktoren kann unerwünschte Aufmerksamkeit erregen, insbesondere in Wohngebieten. Züchter werden ermutigt, geräuschreduzierende Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Betriebe unentdeckt bleiben. Das Vorhandensein von anhaltenden Geräuschen könnte Nachbarn dazu bringen, Nachforschungen anzustellen, was möglicherweise den Anbau aufdecken könnte

Um ihre Betriebe weiter zu schützen, wird den Züchtern geraten, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, wie das Anbringen von Schlössern an Anbauräumen und die Verwendung von Wärmedämmung, um eine Wärmeentdeckung zu verhindern. In einigen Fällen könnten Züchter sogar dazu übergehen, Lockpflanzen zu setzen oder Tarntechniken zu verwenden, um ihre Cannabis-Pflanzen zu verschleiern. Diese Strategien sollen eine zusätzliche Sicherheitsebene gegen Entdeckung schaffen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das neue Bürger-Sicherheitsgesetz zwar Herausforderungen für Cannabis-Züchter mit sich bringt, es jedoch auch einen Rahmen bietet, innerhalb dessen sie sicherer operieren können. Durch die Einhaltung dieser Richtlinien und das Bewahren von Diskretion können Züchter ihre Aktivitäten mit einem geringeren Risiko rechtlicher Konsequenzen fortsetzen. Allerdings erfordert die sich entwickelnde Rechtslage ständige Wachsamkeit und Anpassung, um die Einhaltung des Gesetzes sicherzustellen

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