
Niederländische Studie zeigt, dass Cannabis-Nutzer anfälliger für Schlaf- und psychische Probleme sind
Eine niederländische Studie zeigt, dass Cannabis-Nutzer im Vergleich zu Nicht-Nutzern höheren Risiken für Schlaf- und psychische Probleme ausgesetzt sind, was gesundheitliche Bedenken aufwirft
Key Points
- 1Cannabis-Nutzer in den Niederlanden berichten von höheren Schlafproblemen
- 210 % der niederländischen Erwachsenen konsumierten 2021/2022 Drogen, ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren
- 3Cannabis bleibt die beliebteste Droge mit stabilen Konsumraten
- 440 % der Cannabis-Nutzer erleben Schlafprobleme, im Vergleich zu 23 % der Allgemeinbevölkerung
- 5Drogenkonsumenten berichten von mehr psychologischen Problemen im Vergleich zu Nicht-Nutzern
Eine aktuelle Studie des niederländischen nationalen Statistikamtes CBS und öffentlicher Gesundheitsbehörden hat einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen dem Freizeitdrogenkonsum und Schlafstörungen hervorgehoben, insbesondere bei Cannabis-Nutzern. Die Forschung zeigt, dass Personen, die Freizeitdrogen konsumieren, eher Schlafprobleme haben, wobei Cannabis-Nutzer erheblich betroffen sind. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für ein erhöhtes Bewusstsein und potenzielle Interventionen für diejenigen, die Drogen konsumieren
Die Umfrage ergab, dass 10 % der niederländischen Erwachsenen über 17 Jahren im Jahr 2021/2022 mindestens eine Art von Drogen konsumiert haben, was einen leichten Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Cannabis bleibt die beliebteste Wahl, wobei 5 % der Bevölkerung dessen Konsum zugaben. Die Studie stellte auch einen Anstieg des Konsums anderer Substanzen wie Amphetamine und Ecstasy fest, obwohl der Cannabiskonsum stabil geblieben ist. Diese Trends verdeutlichen die sich wandelnde Landschaft des Drogenkonsums in den Niederlanden
Die Auswirkungen des Drogenkonsums auf die psychische Gesundheit wurden ebenfalls in der Studie behandelt, wobei 40 % der Cannabis-Nutzer von Schlafschwierigkeiten berichteten, im Vergleich zu 23 % der Allgemeinbevölkerung. Darüber hinaus berichteten 25 % der Drogenkonsumenten von psychologischen Problemen, eine Zahl, die deutlich höher ist als die 13 % der Nicht-Nutzer. Die Ergebnisse deuten auf eine starke Korrelation zwischen Drogenkonsum und psychischen Gesundheitsproblemen hin und betonen die Notwendigkeit gezielter Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit