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Österreich verbietet Produktion und Verkauf von HHC aufgrund von Gesundheitsbedenken
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Österreich verbietet Produktion und Verkauf von HHC aufgrund von Gesundheitsbedenken

Österreich verbietet die Produktion und den Verkauf von HHC und nennt Gesundheitsbedenken sowie unzureichende wissenschaftliche Forschung zu seinen Auswirkungen, während der Besitz legal bleibt

Key Points

  • 1Österreich verbietet Produktion und Verkauf von HHC aufgrund von Gesundheitsbedenken
  • 2Besitz und Konsum von HHC bleiben in Österreich legal
  • 3Die Regelung stimmt mit Maßnahmen anderer europäischer Länder überein
  • 4HHC ist ein semi-synthetisches Cannabinoid, das aus Cannabisextrakten gewonnen wird
  • 5Zukünftige Politiken hängen von weiterer wissenschaftlicher Forschung zu HHC ab

Österreich hat entschlossene Maßnahmen gegen die Produktion und den Verkauf von Hexahydrocannabinol (HHC) ergriffen, einem Cannabinoid, das aufgrund seiner psychoaktiven Wirkungen an Beliebtheit gewinnt. Während Besitz und Konsum legal bleiben, zielt die neue Regelung des Landes, die am 23. März in Kraft tritt, darauf ab, die öffentliche Gesundheit zu schützen, da es an ausreichenden wissenschaftlichen Daten zu den Auswirkungen von HHC mangelt

Laut dem österreichischen Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ist das Verbot eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Mangels an umfassenden Studien zu den kurz- und langfristigen Gesundheitsauswirkungen von HHC. Das Ministerium betonte die Notwendigkeit weiterer Forschung, bevor der Markt mit diesem semi-synthetischen Stoff erweitert werden kann

HHC kommt, ähnlich wie THC und CBD, natürlich in Cannabis vor, jedoch in minimalen Mengen. Es wird hauptsächlich durch die Hydrierung von Cannabisextrakten, die aus CBD gewonnen werden, im Labor hergestellt, wodurch es zu einem semi-synthetischen Produkt wird. Dieser Prozess wirft Bedenken hinsichtlich der potenziellen Gesundheitsrisiken auf, die mit seiner weit verbreiteten Verwendung verbunden sind

Gesundheitsminister Johannes Rauch hob den vorsichtigen Ansatz der Regierung hervor und erklärte, dass die Produktion und Vermarktung von synthetischem HHC bis zu einer besseren Kenntnis seiner gesundheitlichen Auswirkungen verboten bleiben wird. Rauchs Haltung spiegelt einen breiteren europäischen Trend zur vorsichtigen Regulierung neuer psychoaktiver Substanzen wider

Mehrere europäische Länder stimmen mit Österreichs vorsichtiger Haltung überein. Finnland hat HHC als neue psychotrope Substanz eingestuft, während die Schweiz dessen Verwendung verboten hat. Belgien und Ungarn ziehen ähnliche Einschränkungen in Betracht, was einen wachsenden Konsens über die Notwendigkeit von Regulierungen widerspiegelt

Die Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Cannabisindustrie, insbesondere auf Unternehmen, die in HHC-Produkte investiert haben. Während die Länder weiterhin neue Cannabinoide genau unter die Lupe nehmen, muss die Branche diese regulatorischen Landschaften sorgfältig navigieren

In Zukunft wird der Fokus wahrscheinlich darauf liegen, wissenschaftliche Beweise über die Sicherheit und die Wirkungen von HHC zu sammeln. Diese laufende Forschung wird entscheidend sein, um zukünftige Politiken und Vorschriften zu gestalten, die die Sicherheit der Verbraucher gewährleisten und gleichzeitig die Interessen des Marktes ausbalancieren

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