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Oxford Cannabinoid Technologies entwickelt cannabinoidbasiertes Krebsmedikament
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Oxford Cannabinoid Technologies entwickelt cannabinoidbasiertes Krebsmedikament

Oxford Cannabinoid Technologies entwickelt eine neue cannabinoidbasierte Krebsbehandlung, die möglicherweise eine zugänglichere und kostengünstigere Alternative zu bestehenden Therapien bietet

Key Points

  • 1Oxford Cannabinoid Technologies konzentriert sich auf eine neue cannabinoidbasierte Krebsbehandlung
  • 2Die Behandlung könnte eine pillenbasierte Alternative zu aktuellen Therapien für solide Tumore sein
  • 3Erste Studien zeigen erhebliches Potenzial für das neue Molekül in der Krebsbehandlung
  • 4Die Behandlung zielt darauf ab, die Immunantwort gegen Krebszellen zu verstärken
  • 5Weitere Studien und Bewertungen sind geplant, mit einer erwarteten Kandidatenauswahl im Jahr 2024

Oxford Cannabinoid Technologies Plc (OCTP) hat eine Erweiterung seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten angekündigt, um sich auf eine neue Krebsbehandlung zu konzentrieren, die aus Cannabinoiden gewonnen wird. Diese Initiative zielt darauf ab, ein neuartiges Immuntherapeutikum zu entwickeln, das möglicherweise das erste seiner Art ist und in Pillenform verabreicht werden könnte, um solide Tumore zu behandeln und eine Alternative zu bestehenden Therapien anzubieten

Die Entdeckung dieser potenziellen Krebsbehandlung entstand aus OCTPs umfangreicher Bibliothek von nahezu 500 Cannabinoidderivaten, nach einem exklusiven Lizenzvertrag mit Canopy Growth. Während eines kürzlichen Investorenmeetings hob Dr. Valentino Parravicini, Chief Scientific Officer von OCTP, die vielversprechenden Ergebnisse erster In-vitro- und In-vivo-Studien hervor, die auf ein erhebliches Potenzial für das neue Molekül hindeuten

Immuntherapie nutzt das Immunsystem des Körpers zur Bekämpfung von Krebs, wobei die aktuellen Methoden monoklonale Antikörper und Checkpoint-Inhibitoren umfassen. Diese Behandlungen sind jedoch nicht immer für alle Patienten geeignet und können Nebenwirkungen wie Müdigkeit und autoimmune Komplikationen verursachen. Die neue Verbindung von OCTP zielt darauf ab, diese Einschränkungen zu überwinden, indem sie die Immunantwort im Tumormikroenvironment verstärkt

Dr. Parravicini erklärte, dass die neue Behandlung funktioniert, indem sie die 'Handbremse' löst, die Krebs auf die Immunität eines Patienten ausübt, wodurch die Immunzellen in der Lage sind, den Tumor effektiver anzugreifen. Dieser Ansatz könnte das Mikroumfeld des Tumors von 'kalt' zu 'heiß' transformieren, sodass zytotoxische Zellen aktiv Krebszellen angreifen und abtöten können

In der Zukunft plant OCTP weitere In-vitro- und In-vivo-Studien, gefolgt von pharmakologischen Sicherheitsbewertungen, wobei die endgültige Kandidatenauswahl für 2024 erwartet wird. Clarissa Sowemimo-Coker, CEO von OCTP, äußerte Optimismus über die potenziellen Auswirkungen cannabinoidbasierter Medikamente und betonte den dringenden Bedarf an neuen Krebsbehandlungen, die weniger schädlich und kostengünstiger sind als die bestehenden Optionen

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