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Präsident Trump plant die Neueinstufung von Marihuana, was die Cannabisindustrie potenziell transformieren könnte
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Präsident Trump plant die Neueinstufung von Marihuana, was die Cannabisindustrie potenziell transformieren könnte

Präsident Trump plant die Neueinstufung von Marihuana, was die 32 Milliarden Dollar schwere Cannabisindustrie durch die Verringerung der Steuerbelastungen und die Eröffnung von Forschungswegen potenziell umgestalten könnte

Key Points

  • 1Präsident Trump plant die Neueinstufung von Marihuana als Schedule 3 Droge
  • 2Die Neueinstufung könnte die Steuerbelastungen für Cannabisunternehmen verringern
  • 3Bank- und regulatorische Herausforderungen bleiben trotz der Neueinstufung bestehen
  • 4Potenzial für erhöhte Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • 5Branche geteilt über die Auswirkungen des Markteintritts großer Pharmaunternehmen

Präsident Donald Trump steht kurz davor, Cannabis unter Bundesrecht neu zu klassifizieren, ein Schritt, der die Landschaft der 32 Milliarden Dollar schweren legalen Marihuana-Industrie in den USA erheblich verändern könnte. Die erwartete Exekutivverordnung würde Marihuana von einer Einstufung als Schedule 1 auf Schedule 3 verschieben, was seine medizinische Verwendung anerkennt und die regulatorischen Belastungen für Cannabisunternehmen verringert. Die spezifische Zeitlinie und die Verfahrensschritte nach dieser Entscheidung bleiben jedoch ungewiss, was die Akteure der Branche in einem Zustand der Erwartung zurücklässt

Die Neueinstufung von Cannabis wird voraussichtlich sofortige finanzielle Entlastung für Marihuana-Unternehmen bringen, indem sie die Steuerbelastungen, die mit der aktuellen Einstufung unter dem Controlled Substances Act verbunden sind, verringert. Derzeit sehen sich Unternehmen, die mit Schedule 1 und 2 Drogen arbeiten, Beschränkungen gemäß Abschnitt 280E des Internal Revenue Code gegenüber, die ihnen die Abzüge von Standardgeschäftskosten verwehren. "Für Unternehmen, die mit der Pflanze in Kontakt kommen, bedeutet das sofortige Entlastung bei der Marge und dem Cashflow", bemerkte Jason DeLand von dosist. Diese Änderung könnte für viele Unternehmen den Unterschied zwischen Überleben und der Möglichkeit, in Wachstum und Innovation zu investieren, ausmachen

Trotz der potenziellen steuerlichen Vorteile bedeutet die Neueinstufung auf Schedule 3 nicht die bundesweite Legalisierung, und es bleiben erhebliche Herausforderungen bestehen. Die Cannabisindustrie würde weiterhin mit Problemen wie Bankbeschränkungen und regulatorischer Compliance gemäß dem Bank Secrecy Act kämpfen. Terry Mendez von Safe Harbor Financial wies darauf hin, dass ohne umfassendere gesetzgeberische Reformen die grundlegenden Herausforderungen im Bereich Cannabisbanking und Finanzoperationen bestehen bleiben würden, was risikoscheue Investoren möglicherweise davon abhalten könnte, in den Markt einzutreten

Der Schritt zur Neueinstufung von Cannabis könnte auch Auswirkungen auf Forschung und Entwicklung haben. Indem die Regierung Cannabis als medizinisch verwendbar anerkennt, könnte sie den Weg für erhöhte Forschungsgelegenheiten ebnen, insbesondere in öffentlichen Institutionen, die zuvor aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Bundesfinanzierung zögerten. Dies könnte zu Fortschritten im Verständnis der Wirksamkeit von Cannabis führen, wie in internationalen Studien, beispielsweise von Curaleaf Holdings im Vereinigten Königreich. Einige befürchten jedoch, dass bestehende gesetzgeberische Maßnahmen den Fortschritt weiterhin behindern könnten

Die Meinungen innerhalb der Branche über die Auswirkungen der Neueinstufung sind geteilt. Während einige befürchten, dass dies die Tür für Pharmaunternehmen öffnen könnte, um den Markt mit synthetischen THC-Produkten zu dominieren, sehen andere es als einen unvermeidlichen Schritt in Richtung Normalisierung. Josh Kesselman von RAW Rolling Papers äußerte Bedenken hinsichtlich des Potenzials für große Pharmaunternehmen, den Markt zu monopolieren, während Boris Jordan von Curaleaf Holdings den Wettbewerb durch große Unternehmen als Chance für die Cannabisindustrie betrachtet, sich weiterzuentwickeln und ihre Marktposition zu stärken

Die Initiative zur Neueinstufung folgt einem breiteren Trend von Cannabisreformbemühungen, einschließlich derjenigen, die unter dem ehemaligen Präsidenten Joe Biden initiiert wurden. Die Biden-Administration hatte zuvor Cannabis als medizinisch vorteilhaft anerkannt und damit den Weg für eine mögliche Neueinstufung geebnet. Während die Cannabisindustrie auf die Finalisierung von Trumps Exekutivverordnung wartet, bereiten sich die Akteure auf eine Landschaft vor, die ein erhöhtes institutionelles Interesse und einen Vorstoß in Richtung umfassenderer Reformmaßnahmen sehen könnte

In die Zukunft blickend könnte die Neueinstufung von Cannabis als Katalysator für weitere gesetzgeberische Veränderungen dienen. Insbesondere Hanfbetriebe sind optimistisch, dass dieser Schritt zu einer Neubewertung der Beschränkungen für THC-Produkte aus Hanf führen wird. Die potenzielle Integration der Hanf- und Marihuanasektoren in eine einheitliche THC-Industrie könnte die Marktchancen erheblich erweitern. Während die Branche sich auf diese Entwicklungen vorbereitet, wird der Fokus darauf liegen, wie der Kongress und die Bundesbehörden auf das sich entwickelnde regulatorische Umfeld reagieren

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