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Roms Cannabis-Szene: Eine Reise durch Geschichte und Moderne
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Roms Cannabis-Szene: Eine Reise durch Geschichte und Moderne

Roms Cannabiskultur verbindet antike Geschichte mit modernen Herausforderungen und spiegelt sowohl sein reiches Erbe als auch die anhaltenden Kämpfe mit der Gesetzgebung wider

Key Points

  • 1Roms Domus Aurea verbindet die Geschichte des Cannabis mit der Antike
  • 2Moderne Stadtteile wie Pigneto bieten zuverlässige Cannabisquellen
  • 3San Lorenzo bleibt ein Schlüsselbereich für die Cannabis-Kultur in Rom
  • 4Der Fall von Stefano Cucchi hebt die strengen Cannabisgesetze Italiens hervor
  • 5Forte Prenestino ist ein Zentrum für Cannabis-Aktivismus und Reform

Im Herzen Roms, nur einen Steinwurf vom ikonischen Kolosseum entfernt, liegen die Überreste der Domus Aurea, Neros grandiosem Palast, der nach dem großen Brand von 64 n. Chr. erbaut wurde. Dieser historische Ort ist nicht nur ein Zeugnis römischer Opulenz, sondern auch ein Hinweis auf die antiken Wurzeln des Cannabisgebrauchs. Hier lebte vermutlich Pedanius Dioscorides, Neros persönlicher Arzt, und verfasste 'De Materia Medica', einen wegweisenden Text, der Cannabis im Westen erstmals für seine therapeutischen Eigenschaften dokumentierte

Trotz der historischen Bedeutung von Cannabis in Rom bleibt es eine Herausforderung, qualitativ hochwertiges Marihuana oder Haschisch im historischen Zentrum der Stadt zu finden. Der Circo Massimo ist einer der wenigen nahegelegenen Orte, an denen Cannabis gelegentlich beschafft werden kann, obwohl Vorsicht geboten ist, da häufig Betrügereien mit gefälschten Produkten vorkommen. Für diejenigen, die eine zuverlässigere Quelle suchen, wird empfohlen, in die modernen Stadtviertel Roms zu gehen

Das Pigneto-Viertel, einst ein obskurer Bereich, hat sich zu einem lebhaften Zentrum des römischen Nachtlebens entwickelt, das voller Bars und kultureller Veranstaltungsorte ist. Dieses gentrifizierte Viertel ist nicht nur ein kultureller Hotspot, sondern auch ein verlässlicherer Ort, um Cannabis zu finden. Besucher können hier leicht Marihuana und Haschisch finden, obwohl die Preise hoch sein können, was die allgemein hohen Kosten für Cannabis in Rom und Italien widerspiegelt

San Lorenzo, ein weiteres wichtiges Viertel, wird seit langem mit der Cannabis-Kultur in Verbindung gebracht. Bekannt für seinen Widerstand gegen den Faschismus und seine lebendige Studentengemeinschaft, bietet San Lorenzo eine entspannendere Atmosphäre für Cannabis-Enthusiasten. In der Gegend gibt es zahlreiche Orte, an denen man Cannabis kaufen kann, und die Präsenz von Grow-Shops wie Hemporium erhöht die Attraktivität für diejenigen, die sich für den Anbau interessieren

Die Geschichte von Stefano Cucchi, einem jungen Römer, der in Polizeigewahrsam starb, nachdem er wegen Haschischbesitzes festgenommen worden war, unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen der Cannabisgesetzgebung in Italien. Sein Fall, der weiterhin ungelöst bleibt, hebt die harten Realitäten des Fini-Giovanardi-Gesetzes hervor, das Cannabis mit härteren Drogen gleichsetzte und zu erhöhten Inhaftierungsraten für drogenbezogene Straftaten führte

Trotz dieser Herausforderungen entwickelt sich Roms Cannabis-Szene weiter, wobei Orte wie Forte Prenestino einen Zufluchtsort für Cannabis-Kultur und Aktivismus bieten. Dieses im 19. Jahrhundert errichtete Fort, das zu einem sozialen Zentrum umgewandelt wurde, beherbergt zahlreiche Veranstaltungen, die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzen, und bleibt ein Eckpfeiler der anti-prohibitionistischen Bewegung der Stadt. Während sich das Gespräch über Cannabis weiterentwickelt, steht Rom an einem Scheideweg zwischen seinem reichen historischen Erbe und einem modernen Vorstoß zur Reform

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