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Studie zeigt, dass Cannabis das Runner's High und das Trainingserlebnis verbessert
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Studie zeigt, dass Cannabis das Runner's High und das Trainingserlebnis verbessert

Eine neue Studie zeigt, dass der Konsum von Cannabis vor dem Laufen die Trainingsfreude und das Erlebnis des 'Runner's High' verbessert

Key Points

  • 1Der Konsum von Cannabis vor dem Laufen verbessert die Trainingsfreude
  • 2Studienteilnehmer berichteten von gesteigerten Gefühlen von Freude und Ruhe
  • 3Cannabiskonsumenten sind eher geneigt, die Richtlinien für körperliche Aktivität einzuhalten
  • 4Endocannabinoide spielen eine Schlüsselrolle beim Runner's High
  • 5Die Ergebnisse haben Auswirkungen auf die Integration von Cannabis in Fitnessprogramme

Eine aktuelle Studie, die in der Zeitschrift Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass der Konsum von Cannabis vor dem Laufen zu einem angenehmeren und entspannteren Trainingserlebnis führen kann. Die Teilnehmer der Studie berichteten von einem gesteigerten Gefühl von Freude und Ruhe, wenn sie vor dem Laufen Cannabis konsumierten, im Vergleich zu denen, die dies nicht taten. Dies deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabis und einer erhöhten Trainingsfreude hin, die oft als 'Runner's High' bezeichnet wird

Die Studie umfasste Teilnehmer, die über 6 Kilometer liefen, und zeigte, dass diejenigen, die Cannabis konsumierten, ein positiveres Trainingserlebnis berichteten. Die Autoren stellten fest, dass diese Personen ein erhöhtes positives Empfinden, Ruhe und Symptome des Runner's High erlebten, wie Euphorie und ein Gefühl der Mühelosigkeit. Diese Ergebnisse stimmen mit früheren Forschungen überein, die darauf hinweisen, dass der Konsum von Cannabis die Freude an körperlichen Aktivitäten steigern kann

Die Autoren der Studie schlagen vor, dass die positiven Effekte von Cannabis auf das Training dazu beitragen könnten, Menschen zu motivieren, eine regelmäßige Trainingsroutine zu beginnen und aufrechtzuerhalten. Sie stellten fest, dass Cannabiskonsumenten eher die Mindestrichtlinien für körperliche Aktivität einhalten und einen niedrigeren Body-Mass-Index aufweisen. Dies könnte teilweise erklären, warum Cannabiskonsumenten, die die Substanz während des Trainings verwenden, tendenziell mehr körperliche Aktivität ausüben als diejenigen, die dies nicht tun

Forschungen der Wayne State University unterstützen die Vorstellung, dass Endocannabinoide, und nicht Endorphine, eine entscheidende Rolle beim Runner's High spielen. Laut Hilary A. Marusak, einer Assistenzprofessorin für Psychiatrie und Verhaltensneurowissenschaften, erhöht Bewegung zuverlässig die Endocannabinoidspiegel im Körper. Diese natürliche chemische Stimulation könnte einige der positiven Effekte von Bewegung auf das Gehirn und den Körper besser erklären

Die Implikationen dieser Ergebnisse sind sowohl für Athleten als auch für Freizeitsportler bedeutend. Während sich die Wahrnehmung und die Legalität von Cannabis weltweit weiterentwickeln, könnte das Verständnis seiner Auswirkungen auf körperliche Aktivitäten zu einer breiteren Akzeptanz und Integration von Cannabis in Fitnessprogramme führen. Es ist jedoch wichtig, die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen rund um den Cannabiskonsum im Sport zu berücksichtigen, die in verschiedenen Regionen stark variieren

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