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Studie zeigt, dass Cannabisrauchen den Alkoholkonsum verringern kann
Cannabis Science Tech<![CDATA[According to Recent Study, Cannabis Smoking Connected to Decreased Alcohol Consumption]]>

Studie zeigt, dass Cannabisrauchen den Alkoholkonsum verringern kann

Eine aktuelle Studie der Brown University zeigt, dass das Rauchen von Cannabis den Alkoholkonsum verringern kann, was potenziell alkoholdominierte Märkte stören könnte

Key Points

  • 1Studie zeigt, dass Cannabisrauchen den Alkoholkonsum verringern kann
  • 2Teilnehmer, die Cannabis mit 3,1 % THC konsumierten, reduzierten ihren Alkoholkonsum um 19 %
  • 3Legales Cannabis könnte für einige Personen eine Alternative zu Alkohol sein
  • 4Weitere Forschung ist erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen von Cannabis als Ersatz zu verstehen
  • 5Niedrig dosierte Hanfgetränke ebenfalls mit reduziertem Alkoholkonsum verbunden

Eine bahnbrechende Studie, die im American Journal of Psychiatry veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass das Rauchen von Cannabis zu einer Reduzierung des Alkoholkonsums führen kann. Die von Forschern der Brown University durchgeführte klinische Studie untersuchte das Potenzial von Cannabis, den Alkoholkonsum bei Personen mit einer Geschichte des Konsums beider Substanzen zu beeinflussen. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Cannabis, insbesondere mit moderaten THC-Werten, als Ersatz für Alkohol wirken könnte, wodurch der Gesamtkonsum gesenkt wird

Die Studie umfasste 157 Teilnehmer, die in Gruppen eingeteilt wurden, um Cannabiszigaretten mit unterschiedlichen THC-Gehalten zu rauchen: 7,2 %, 3,1 % und ein Placebo mit 0,03 % THC. Nach dem Konsum von Cannabis wurden die Teilnehmer alkoholischen Hinweisen ausgesetzt und nahmen an einer "Alkoholauswahl-Aufgabe" in einer simulierten Bar-Umgebung teil. Diese Aufgabe ermöglichte es ihnen, zwischen dem Konsum von Alkohol oder dem Erhalt kleiner Geldbeträge für Abstinenz zu wählen, was eine kontrollierte Umgebung zur Messung ihres Trinkverhaltens bot

Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmer, die Cannabis mit 3,1 % THC konsumierten, ihren Alkoholkonsum um 19 % reduzierten, während diejenigen, die Cannabis mit 7,2 % THC rauchten, ihren Konsum um 27 % im Vergleich zur Placebogruppe verringerten. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Cannabis, den Wunsch nach Alkohol zu verzögern, da Teilnehmer, die Cannabis mit höherem THC konsumierten, länger warteten, bevor sie ihr erstes Getränk nahmen. Jane Metrik, Professorin an der Brown University, bemerkte, dass diese Ergebnisse mit dem "Substitutionseffekt" übereinstimmen, bei dem der Cannabiskonsum das Verlangen nach Alkohol reduziert

Die Implikationen dieser Ergebnisse gehen über individuelle Konsumgewohnheiten hinaus und betreffen breitere regulatorische und marktliche Kontexte. Paul Armentano, stellvertretender Direktor von NORML, hob hervor, dass legales Cannabis für einige Personen als Alternative zu Alkohol dienen könnte, was potenziell alkoholdominierte Märkte stören könnte. Die Autoren der Studie und Experten warnen jedoch davor, Cannabis als therapeutischen Ersatz für Alkohol zu betrachten, und betonen das Risiko von Cannabisabhängigkeit und problematischem Gebrauch

In der Zukunft fordern die Autoren der Studie weitere Forschungen, um die langfristigen Auswirkungen von Cannabis als Ersatz für Alkohol und seine potenzielle Rolle in klinischen Leitlinien zur Alkoholbehandlung zu untersuchen. Diese Studie öffnet die Tür für umfassendere Untersuchungen zur Verwendung von Cannabinoiden im Umgang mit Alkoholkonsum. Die Forscher betonen die Notwendigkeit kontrollierter Forschungen zu verschiedenen Cannabinoiden, um ihre Auswirkungen auf den Alkoholkonsum vollständig zu verstehen

Zusätzlich zu dieser Studie führte MoreBetter Ltd eine nationale Umfrage durch, die ergab, dass auch niedrig dosierte, aus Hanf gewonnene Getränke zur Reduzierung des Alkoholkonsums und zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen der Brown University und deutet auf einen breiteren Trend hin, Cannabisprodukte zur Schadensminderung zu verwenden. Kevin Provost, CEO von MoreBetter Ltd, fordert die Gesetzgeber auf, diese Ergebnisse bei der Diskussion über Vorschriften zu berücksichtigen, da ein Verbot solcher Produkte den Fortschritt in der Schadensminderung zunichte machen könnte

Die aktuellen Ergebnisse beider Studien heben die sich entwickelnde Landschaft des Konsums von Cannabis und Alkohol hervor. Während die Forschung weiterhin voranschreitet, wird es entscheidend sein, dass politische Entscheidungsträger, Gesundheitsdienstleister und Verbraucher über die potenziellen Vorteile und Risiken des Cannabiskonsums informiert bleiben. Angesichts der laufenden Debatte über die Regulierung von Cannabis bieten diese Studien wertvolle Einblicke in seine Rolle als mögliche Alternative zu Alkohol

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https://oglab.com/de/news/studie-zeigt-dass-cannabisrauchen-den-alkoholkonsum-verringern-kann-3e5d57a2

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