THC-Getränke verzeichnen starken Absatzanstieg während Dry January und halten Schwung das ganze Jahr über
MJBizDailyDry January boosts THC beverage sales, but effect is felt year-round

THC-Getränke verzeichnen starken Absatzanstieg während Dry January und halten Schwung das ganze Jahr über

Der Absatz von THC-Getränken steigt während Dry January deutlich an, doch Branchendaten zeigen eine starke und anhaltende Nachfrage nach Cannabis-Getränken über das ganze Jahr hinweg

Key Points

  • 1Der Absatz von THC-Getränken steigt während und vor Dry January deutlich an, Einzelhändler und Marken berichten von zweistelligem Wachstum
  • 2Das Verbraucherinteresse an cannabisinfundierten Getränken wächst über alle Altersgruppen hinweg, auch in traditionell konservativen Märkten
  • 3Forschungen deuten darauf hin, dass Cannabis-Getränke den Alkoholkonsum bei Erwachsenen erheblich reduzieren können
  • 4Der Markt für THC-Getränke überstieg 2024 die 1-Milliarde-Dollar-Marke mit über 500 konkurrierenden Marken landesweit
  • 5OG Lab weist darauf hin, dass laufende regulatorische Entwicklungen die zukünftige Entwicklung dieses schnell wachsenden Sektors prägen könnten

THC-haltige Getränke gewinnen bei Verbrauchern, die nach Alternativen zu Alkohol suchen, insbesondere während der beliebten Dry January-Kampagne, schnell an Beliebtheit. Branchenführer betonen, dass der Januar als wichtiger Startpunkt für diese cannabisinfundierten Getränke dient, die Nachfrage jedoch weit über den ersten Monat des Jahres hinaus anhält. Christopher Lackner, Präsident der Hemp Beverage Alliance, unterstrich die soziale Attraktivität und erklärte: „Wir beobachten ein wachsendes Interesse daran, das eigene Verhältnis zu Alkohol neu zu justieren, aber das bedeutet nicht, das Verhältnis zur Gesellschaft neu zu kalibrieren.“

Verkaufsdaten führender Hersteller zeigen einen deutlichen Anstieg sowohl bei Direktverkäufen an Verbraucher als auch bei Großhandelsbestellungen rund um den Dry January. Das in Denver ansässige Unternehmen High Spirits meldete im Januar einen 10%igen Anstieg der Direktverkäufe, während die Großhandelsbestellungen von Einzelhändlern, die sich auf den saisonalen Anstieg vorbereiten, sogar um 50% zunahmen. Chris Fontes, CEO von High Spirits, stellte fest: „Die Leute erkennen zunehmend, dass Cannabis nicht dieses große, angsteinflößende Heroin-Ding ist, als das es in den 80er und 90er Jahren dargestellt wurde.“ Er fügte hinzu, dass THC-Getränke selbst in traditionell konservativen Märkten angenommen werden, da Verbraucher entdecken, dass das Trinken eines Cannabis-Getränks „normaler wirkt.“

Die Attraktivität von THC-Getränken erstreckt sich über Generationen hinweg. Crescent Canna, eine Marke aus Louisiana, verzeichnete von 2024 bis 2025 ein Umsatzwachstum von 50% und fast fünffach mehr Teilnehmer an ihrer Dry January-Aktion im Vergleich zum Vorjahr. Mitbegründer David Reich erklärte, dass es zwar schwierig sei, das gesamte Wachstum ausschließlich auf die Dry January-Promotion zurückzuführen, die allgemeinen Trends jedoch ein steigendes Verbraucherinteresse an Alkoholalternativen aus Gesundheits- und Wellnessgründen zeigen. „Ich glaube nicht, dass man sagen kann, diese Aktion treibe die Verkäufe mehr als eine andere Promotion – es ist schwer, das allein auf Dry January zurückzuführen – aber alle Trends stimmen damit überein“, so Reich

Forschungen stützen die Annahme, dass Cannabis-Getränke den Alkoholkonsum reduzieren können. Eine Studie der University of Buffalo, veröffentlicht im Journal of Psychoactive Drugs, ergab, dass fast 63% der befragten Nutzer ihren Alkoholkonsum reduzierten oder ganz einstellten, nachdem sie auf cannabisinfundierte Getränke umgestiegen waren, wobei der durchschnittliche wöchentliche Alkoholkonsum um mehr als die Hälfte sank. Daniel Kruger, Co-Autor der Studie, bemerkte: „Es ist bemerkenswert, dass Personen, die Cannabis-Getränke konsumieren, eine noch stärkere Reduktion des Alkohols berichten als diejenigen, die andere Cannabisprodukte verwenden.“ Dieser Wandel steht im Einklang mit Gallup-Daten, die zeigen, dass nur noch 54% der US-Erwachsenen Alkohol trinken – ein historischer Tiefstand

Der Markt für THC-Getränke ist robust: Laut Whitney Economics überstieg der Umsatz im Jahr 2024 die Marke von 1 Milliarde US-Dollar, mit über 500 konkurrierenden Marken landesweit. Einzelhändler in Bundesstaaten wie Minnesota und Tennessee berichten von konstantem Wachstum, wobei Top Ten Liquors in Minneapolis 2025 einen Umsatzanstieg von 30% verzeichnete. Einige Brancheninsider vermuten jedoch, dass der anfängliche „Goldrausch“ sich abflacht, da Verbraucher feste Routinen etablieren. Aaron Nosbisch, Gründer des kalifornischen Unternehmens Brez, kommentierte: „Die Menschen sind nicht nur im Januar trocken – sie werden bewusster in ihrem Lebensstil und suchen mehr Balance.“

Aus Sicht von OG Lab unterstreicht der Aufstieg von THC-Getränken einen breiteren Wandel im Verbraucherverhalten und die Normalisierung von Cannabis als soziale Alternative zu Alkohol. Dieser Trend ist für die Branche bedeutsam, da er eine anhaltende Nachfrage nach innovativen, niedrig dosierten Produkten signalisiert, die in wellnessorientierte Lebensstile passen. Angesichts der regulatorischen Unsicherheiten bei hanfbasiertem THC werden sowohl Branchenakteure als auch politische Entscheidungsträger genau beobachten, ob dieser Schwung potenziellen bundesstaatlichen Änderungen standhalten kann. Für den Moment sichern sich Cannabis-Getränke einen festen Platz im sich wandelnden Umfeld des sozialen Konsums

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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