
UN-Agentur äußert Besorgnis über das Wachstum von Cannabis-Clubs in Spanien
Die Internationale Kontrollstelle für Drogen der UN fordert Spanien auf, den Anstieg der Cannabis-Clubs anzugehen, und verweist auf mögliche Vertragsverletzungen und Bedenken hinsichtlich des Drogenimports
Key Points
- 1UN-Agentur besorgt über das Wachstum von Cannabis-Clubs in Spanien
- 2INCB-Bericht legt nahe, dass Clubs internationale Drogenverträge verletzen
- 3Spanien bleibt ein wichtiger Drogen-Eingangspunkt nach Europa
- 4Spanische Regierung wird aufgefordert, praktische Maßnahmen zu ergreifen
- 5Keine aktuellen Regelungen oder Genehmigungen für Cannabis-Clubs in Spanien
Die Internationale Kontrollstelle für Drogen (INCB), eine Agentur der Vereinten Nationen, hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Anzahl von Cannabis-Clubs in Spanien geäußert. Laut ihrem aktuellen Jahresbericht empfiehlt die INCB der spanischen Regierung, Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Wachstum einzudämmen. Der Bericht hebt hervor, dass diese Vereine möglicherweise gegen die Einheitskonvention über Suchtstoffe von 1961 verstoßen, die den Cannabiskonsum auf medizinische und wissenschaftliche Zwecke beschränkt
Der Bericht der INCB erkennt an, dass die spanische Regierung bisher keine legislativen Maßnahmen zur Regulierung oder Genehmigung dieser Cannabis-Clubs unterstützt hat, ermutigt jedoch zu proaktiven Eingriffen, um deren Verbreitung zu steuern. Darüber hinaus unterstreicht der Bericht Spaniens Rolle als wichtigen Eingangspunkt für Drogen nach Europa und deutet darauf hin, dass das Wachstum von Cannabis-Clubs bestehende drogenbezogene Herausforderungen verschärfen könnte. Die UN-Agentur fordert von der spanischen Regierung praktische Maßnahmen zur Bewältigung dieses Problems