US-Behörden verzögern offizielle Nährwertdaten für Hanf als Lebensmittel
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US-Behörden verzögern offizielle Nährwertdaten für Hanf als Lebensmittel

Trotz legaler Lebensmittelzulassung fehlen in den USA offizielle Nährwertdaten für die ganze Hanfpflanze, eine gemeinnützige Organisation hat nun private Labore mit der Analyse beauftragt.

Key Points

  • 1Hanf ist seit 2018 in den USA als Lebensmittel zugelassen, jedoch fehlen umfassende Nährwertdaten für die gesamte Pflanze.
  • 2USDA begründet fehlende Daten mit Priorisierung stark konsumierter Lebensmittel, Hanf wird nicht erfasst.
  • 3Food First Initiative beauftragte private, akkreditierte Labore für erste Nährwertanalysen von Hanfbiomasse.
  • 4Labore bestätigen hohe Mineralstoff- und Proteinwerte, Ergebnisse sind vorläufig und nicht staatlich anerkannt.
  • 5Regulatorische Lücke besteht, da USDA keine eigene Forschung zu Hanf als Lebensmittel durchführt.

Seit 2018 ist Hanf in den USA offiziell als Lebensmittel zugelassen, doch sieben Jahre später fehlen noch immer umfassende Nährwertdaten für die gesamte Hanfpflanze in den staatlichen Datenbanken. Lediglich Hanfsamen sind dort erfasst, nicht jedoch die ganze Pflanze inklusive Stängel und Blätter.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) begründet das Fehlen dieser Daten mit einem priorisierten Auswahlverfahren, das sich auf stark konsumierte oder marktrelevante Lebensmittel konzentriert. Hanf wird demnach bisher nicht in solche Programme einbezogen, was eine offizielle Nährwertaufnahme verzögert.

Eine gemeinnützige Organisation namens Food First Initiative hat deshalb auf eigene Rechnung private, akkreditierte Labore beauftragt, die Nährstoffzusammensetzung von getrockneter, samenloser Hanfbiomasse zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen hohe Gehalte an Kalzium, Kalium, Proteinen und Ballaststoffen, basierend auf standardisierten Analyseverfahren.

Die Probe stammte von einer legalen, CBD-armen Sorte aus Michigan, die vom Landwirtschaftsministerium des Bundesstaates geprüft wurde. Die Labore AGQ USA und Eurofins bestätigten die Ergebnisse, betonten jedoch, dass diese vorläufig sind und nicht als Grundlage für gesundheitliche Aussagen oder breite Zulassungen dienen.

Die Food First Initiative kritisierte die USDA für das Ausbleiben einer staatlich geförderten Untersuchung und erklärte: "Das USDA konnte die Art von grundlegender Ernährungsforschung, die es routinemäßig für andere Pflanzen durchführt, nicht unterstützen." Dies verdeutlicht eine regulatorische Lücke, die für Verbraucher und Produzenten gleichermaßen relevant ist.

Die Organisation plant weitere Untersuchungen über verschiedene Hanfsorten und Anbauregionen hinweg. Bis dahin bleiben offizielle und umfassende Nährwertdaten für Hanf als Lebensmittel in den USA eine Herausforderung, was auch für deutsche Konsumenten und Reisende mit Interesse an legalem Hanf in Thailand von Bedeutung sein kann.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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