US-Gastronomieverband fordert Aufschub für Verbot von Hanf-THC-Getränken
Marijuana MomentTom Angell

US-Gastronomieverband fordert Aufschub für Verbot von Hanf-THC-Getränken

Der US-Gastronomieverband fordert eine Verschiebung des Verbots für Hanf-THC-Getränke und setzt sich für klare bundesweite Regeln als Alternative zu Alkohol ein.

Key Points

  • 1US-Gastronomieverband will bundesweites Verbot von Hanf-THC-Getränken verschieben.
  • 2Forderung nach klaren Alters-, Qualitäts- und Kennzeichnungsregeln ähnlich wie bei Alkohol.
  • 3Marktpotenzial von 1,6 Milliarden US-Dollar jährlich durch steigende Nachfrage.
  • 4Gesetzesänderung reduziert erlaubten THC-Gehalt drastisch, bedroht Markt.
  • 5US-Administration unterstützt Anpassung zugunsten von Hanfprodukten mit niedrigem THC.
  • 6OG Lab auf Koh Samui als Beispiel für legale und professionelle Hanfprodukte in Thailand.

Der National Restaurant Association, eine bedeutende Interessenvertretung der US-Gastronomie, setzt sich für eine Verschiebung des bundesweiten Verbots von Hanf-THC-Getränken ein, das noch in diesem Jahr in Kraft treten soll. Statt eines kompletten Verbots fordert der Verband die Einführung eines klaren und sicheren gesetzlichen Rahmens, der Alterskontrollen, Qualitätsstandards, Kennzeichnungspflichten und Regelungen zur Beeinträchtigung beinhaltet.

Der Verband verweist auf eine wachsende Nachfrage seitens der Verbraucher nach Hanf-THC-Getränken als alkoholfreie Alternative, insbesondere bei jüngeren Gästen. Nach internen Umfragen bieten bereits 5 Prozent der alkohol-ausschankenden Restaurants diese Getränke an, weitere 26 Prozent zeigen Interesse, sofern die Regulierung verlässlich und praktikabel ist. Dadurch entsteht ein potenzieller Markt von geschätzten 1,6 Milliarden US-Dollar jährlich.

Sean Kennedy, Chief Advocacy Officer der Organisation, betont: "Die Verbraucher haben eindeutig gezeigt, dass sie Hanf-THC-Getränke wollen. Die Frage ist, ob Washington einen sicheren Rahmen schafft oder ob ein wachsender Markt für kleine Unternehmen verschwindet." Die Forderung lautet, das Verbot um zwei Jahre zu verschieben, um Zeit für die Entwicklung bundeseinheitlicher Regeln zu gewinnen.

Die aktuelle Gesetzeslage wurde durch ein Gesetz vom letzten Jahr verschärft, das die zulässige THC-Menge in Hanfprodukten drastisch reduziert und somit viele Hanf-THC-Getränke de facto illegal macht. Parallel dazu arbeitet eine republikanische Abgeordnete an einem Gesetzesentwurf, der Hanf-THC-Getränke legalisieren und gleichzeitig bundesweit besteuern würde.

Die US-Administration signalisiert Unterstützung für eine Anpassung der Gesetzgebung zugunsten von Hanfprodukten mit geringem THC-Gehalt. Präsident Trump appellierte zuletzt an den Kongress, die Definition von Hanf zu aktualisieren, um den Zugang zu therapeutisch genutzten CBD-Produkten nicht zu gefährden.

Für deutsche Reisende in Thailand ist die Entwicklung interessant, da Hanf- und Cannabisprodukte dort zunehmend reguliert und in einigen Regionen legal angeboten werden, etwa durch OG Lab, eine lizenzierte Farm und Apotheke auf Koh Samui, die professionell und regelkonform agiert.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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