US-Militär bestätigt: Cannabis bleibt für Soldaten verboten trotz Rescheduling
Marijuana MomentTom Angell

US-Militär bestätigt: Cannabis bleibt für Soldaten verboten trotz Rescheduling

Das US-Verteidigungsministerium bestätigt, dass Cannabis für Militärangehörige weiterhin verboten bleibt, trotz bundesstaatlicher Legalisierungen und einer Neuordnung im Bundesrecht.

Key Points

  • 1US-Militär verbietet Cannabis-Konsum trotz bundesstaatlicher Legalisierungen.
  • 2Medizinisches Cannabis ist nur mit FDA-zugelassenem Rezept erlaubt.
  • 3Uniform Code of Military Justice (UCMJ) sanktioniert Verstöße gegen Cannabis-Verbot.
  • 4CBD- und Hanfprodukte sind im Militär ebenfalls verboten.
  • 5Verbot gilt für Militärangehörige und zivile Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums.

Das US-Verteidigungsministerium hat in einer internen Mitteilung an die Führungsebene des Pentagon klargestellt, dass der Konsum von Cannabis durch Militärangehörige und zivile Mitarbeiter weiterhin untersagt bleibt, auch wenn die Bundesregierung Cannabis rechtlich neu einstufen will. Das Dokument betont, dass ein drogenfreier Arbeitsplatz zur Wahrung der nationalen Sicherheit und Einsatzbereitschaft unerlässlich sei.

Im April hat der amtierende US-Justizminister eine Umstufung von medizinischem Cannabis von Schedule I auf Schedule III im Bundesrecht verfügt. Dennoch weist das Verteidigungsministerium darauf hin, dass diese Änderung Cannabis nicht entkriminalisiert: "Diese Straftaten bleiben unter dem Uniform Code of Military Justice (UCMJ) strafbar", heißt es in dem Schreiben von Anthony J. Tata, Unterstaatssekretär für Personal und Einsatzbereitschaft.

Die Vorschriften gelten uneingeschränkt, auch wenn einzelne Bundesstaaten medizinisches oder Freizeit-Cannabis legalisieren. Militärangehörige drohen bei Verstößen gegen die Drogenverbote disziplinarische Maßnahmen bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen. Das gilt ebenso für CBD- und Hanfprodukte, die vom Militär vielfach ebenfalls verboten sind, um die Einsatzfähigkeit nicht zu gefährden.

Eine Ausnahme bilden nur Medikamente, die von der US-Arzneimittelbehörde FDA offiziell zugelassen und mit gültigem Rezept verschrieben sind. Diese Regelung unterstützt somit eine klare Trennung zwischen illegalem Drogenkonsum und ärztlich verordneten Therapien. Die Mitteilung verweist zudem auf das Programm "Drug-Free Workplace" für zivile Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums.

Die neuen Bestimmungen zeigen die strenge Haltung des US-Militärs zum Thema Cannabis, trotz der sich wandelnden bundesstaatlichen Rechtslage. Für deutsche Reisende und Angehörige der Bundeswehr, die in den USA stationiert sind oder dort Dienst leisten, ist diese Klarstellung entscheidend: Cannabis bleibt im militärischen Kontext verboten, unabhängig von Bundesstaatenregelungen.

Die lizenzierte Apotheke OG Lab auf Koh Samui betont die Bedeutung von klaren gesetzlichen Vorgaben und professioneller Compliance auch im Bereich Cannabis. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, Vorschriften präzise zu kennen und einzuhalten – insbesondere bei internationalen Reisen oder Aufenthalten mit beruflichem Bezug zu Behörden oder Militär.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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