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WHO-Konferenz in Genf entscheidet über die Zukunft der CBD-Regulierung
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WHO-Konferenz in Genf entscheidet über die Zukunft der CBD-Regulierung

Die WHO-Konferenz in Genf bewertet die zukünftige Regulierung von CBD, was potenziell Auswirkungen auf seine globale Zugänglichkeit und Klassifizierung als medizinische Substanz hat

Key Points

  • 1WHO-Konferenz in Genf diskutiert die Regulierung von CBD
  • 2CBD könnte als medizinische Substanz klassifiziert werden, was den Zugang einschränkt
  • 3Aktivisten setzen sich dafür ein, dass CBD ein Nahrungsergänzungsmittel bleibt
  • 4Französischer CBD-Markt sieht sich regulatorischen Herausforderungen gegenüber
  • 5Globale CBD-Industrie wartet auf die Empfehlungen der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält derzeit eine entscheidende Konferenz in Genf, Schweiz, ab, bei der die zukünftige Klassifizierung von Cannabidiol (CBD) diskutiert wird. Das 39. Expertengremium für Drogenabhängigkeit (ECDD) bewertet vom 6. bis 10. November 16 psychoaktive Substanzen, darunter CBD. Die Empfehlungen des Gremiums werden die Vereinten Nationen darüber informieren, ob CBD ähnlich wie andere kontrollierte Substanzen reguliert werden sollte, was potenziell Auswirkungen auf die weltweite Zugänglichkeit haben könnte

CBD, eine nicht psychoaktive Verbindung, die in Cannabis vorkommt, wird auf ihr Potenzial für Sucht, Missbrauch und gesundheitliche Nebenwirkungen hin untersucht. Das Ergebnis der Überlegungen der WHO könnte dazu führen, dass CBD als medizinische Substanz klassifiziert wird, was seine Verwendung auf die pharmazeutische Industrie beschränken würde. Diese Möglichkeit weckt Bedenken bei Patienten, die auf CBD für therapeutische Zwecke angewiesen sind, wie zum Beispiel zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern, da dies ihren Zugang zu wirksamen Behandlungen einschränken könnte

Aktivisten und Interessengruppen nehmen aktiv an der WHO-Konferenz teil, um sich für den Erhalt der Zugänglichkeit von CBD für die Öffentlichkeit einzusetzen. Vertreter von Organisationen wie FAAAT, darunter Farid Ghéhiouèche und Kenzi Riboulet, sind anwesend, um Zeugenaussagen und Interventionen zu koordinieren. Auch prominente Persönlichkeiten wie Michael Krawitz, Boris Banas und Raul Ellizalde tragen zu den Diskussionen bei und betonen die Bedeutung, den Status von CBD als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als kontrollierte Substanz aufrechtzuerhalten

Die potenzielle Neureklassifizierung von CBD durch die Vereinten Nationen könnte erhebliche Auswirkungen auf den globalen Cannabismarkt haben. Wenn CBD als medizinische Substanz klassifiziert wird, würde dies mit internationalen Verträgen wie dem Übereinkommen über psychotrope Substanzen von 1971 übereinstimmen. Ein solcher Schritt könnte seine Verfügbarkeit einschränken und die aufstrebende CBD-Industrie beeinträchtigen, die in den letzten Jahren, insbesondere in Ländern wie den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, ein erhebliches Wachstum verzeichnet hat

In Frankreich bleibt das regulatorische Umfeld für CBD ungewiss, da die Verbindung in einem rechtlichen Graubereich existiert. Trotz der Beliebtheit von CBD-Produkten wie Ölen und E-Liquids stehen französische Hanfbauern vor Herausforderungen aufgrund strenger THC-Grenzwerte, die die CBD-Extraktionsprozesse komplizieren. Diese Situation führt zu einer Abhängigkeit von importierten CBD-Produkten aus Ländern wie der Schweiz und der Tschechischen Republik, was die Notwendigkeit klarerer Vorschriften zur Unterstützung lokaler Produzenten verdeutlicht

In die Zukunft blickend könnte das Ergebnis der WHO-Konferenz einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie CBD weltweit reguliert wird. Experten und Branchenvertreter beobachten die Entwicklungen genau, da die Empfehlungen nationale Politiken und die Zukunft des CBD-Marktes beeinflussen könnten. Die Entscheidung wird nicht nur Produzenten und Verbraucher betreffen, sondern auch die Diskussion über die Regulierung von Cannabis und dessen Rolle im Gesundheitswesen prägen

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