
Widerstand auf Staatsebene gegen das bundesweite Verbot von Hanf-THC entsteht
Der Widerstand auf Staatsebene gegen das bundesstaatliche Verbot von hanf-basiertem THC wächst, während Ohio und andere Bundesstaaten mit regulatorischen Herausforderungen und Durchsetzungsunsicherheiten kämpfen
Key Points
- 1Ohio stellt das bundesstaatliche Hanf-THC-Verbot angesichts regulatorischer Unsicherheiten in Frage
- 2Gouverneur Mike DeWines Verbot auf staatlicher Ebene sieht sich rechtlichen Hürden gegenüber
- 3Die Durchsetzung des bundesstaatlichen Verbots von Hanf-THC bleibt umstritten
- 4Beliebte hanfbasierte Produkte werden trotz Einschränkungen weiterhin verkauft
- 5Bundesstaatliche und staatliche Cannabisvorschriften bleiben im Konflikt
Während das Schlupfloch im Farm Bill schließt und der bundesweite Markt für berauschende Hanf-THC-Produkte endet, feiert die Cannabisindustrie. Es stellen sich jedoch Fragen darüber, ob die Bundesstaaten das bundesweite Verbot ignorieren können. In Ohio, wo der regulierte Verkauf von Marihuana im letzten Jahr begann, ist diese Frage besonders relevant. Trotz des bundesweiten Verbots konkurrieren hanfbasierte THC-Produkte weiterhin mit reguliertem Marihuana, und einige staatliche Gesetzgeber haben sogar hanfbasierte Getränke genehmigt
Der republikanische Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, erließ im Oktober eine Exekutivverordnung, um hanfbasierte THC-Produkte auf staatlicher Ebene zu verbieten, und folgte damit dem Beispiel Kaliforniens. DeWines Verordnung ist jedoch derzeit vor Gericht blockiert, was die Gesetzgeber in Ohio in einen Zustand der Unsicherheit versetzt. Der Staat versucht, Hanf-THC ähnlich wie Marihuana zu regulieren, aber wie der republikanische Abgeordnete Tex Fischer feststellte, verläuft der Prozess langsam, während sie sich durch die bundesstaatlichen Entwicklungen navigieren. Diese Unsicherheit verdeutlicht die komplexe Rechtslage, mit der die Bundesstaaten konfrontiert sind, um sich an die bundesstaatlichen Vorschriften anzupassen
Die Durchsetzung des bundesweiten Verbots bleibt eine erhebliche Herausforderung. Trotz des bundesstaatlichen Verbots gedeiht die legale Marihuana-Industrie im Wert von 32 Milliarden Dollar weiterhin, was Fragen über die Zukunft des 28,3 Milliarden Dollar schweren Hanfsektors aufwirft. Jonathan Adler, Professor für Recht an der William & Mary, wies darauf hin, dass die Bundesregierung nicht über die Ressourcen verfügt, um einzelne Einzelhändler und Verbraucher ins Visier zu nehmen. Diese Realität deutet darauf hin, dass hanfbasierte Produkte, ähnlich wie Marihuana, trotz bundesstaatlicher Einschränkungen bestehen bleiben könnten
Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses von Ohio, Matt Huffman, erkennt die Beliebtheit von hanf-basierten THC-Getränken an, die bei großen Einzelhändlern wie Target und Circle K verkauft werden. Huffman äußerte Skepsis gegenüber einer strengen Durchsetzung und stellte in Frage, ob die Behörden niedrigere Angestellte wegen des Verkaufs dieser Produkte ins Visier nehmen würden. Dieses Gefühl spiegelt ein breiteres Eingeständnis unter einigen Gesetzgebern wider, dass die bundesstaatliche Durchsetzung auf staatlicher Ebene möglicherweise schwer umzusetzen ist
Blickt man in die Zukunft, bleibt die Zukunft der hanf-basierten THC-Produkte ungewiss, während die Bundesstaaten mit dem bundesstaatlichen Verbot kämpfen. Präsident Donald Trump unterzeichnete das Verbot, das im November 2026 in Kraft treten soll, aber der Weg zur Durchsetzung ist unklar. Die laufenden Rechtsstreitigkeiten und die regulatorische Unsicherheit haben bereits Auswirkungen auf die Branche, da die Aktienkurse börsennotierter Marihuana-Unternehmen einen Rückgang erfahren haben. Während die Bundesstaaten weiterhin mit diesem komplexen Thema umgehen, bleibt die Spannung zwischen den bundesstaatlichen und staatlichen Cannabisvorschriften ein kritischer Streitpunkt