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Widerstand der Bundesstaaten gegen bundesstaatliche THC-Beschränkungen für Hanf wächst
High TimesStates Are Already Rebelling Against Trump’s New Hemp THC Ban

Widerstand der Bundesstaaten gegen bundesstaatliche THC-Beschränkungen für Hanf wächst

Die Bundesstaaten wehren sich gegen neue bundesstaatliche Beschränkungen für THC aus Hanf und verweisen auf wirtschaftliche Auswirkungen und regulatorische Herausforderungen. Der Konflikt hebt die anhaltenden Spannungen zwischen den Cannabisrichtlinien der Bundesstaaten und des Bundes hervor

Key Points

  • 1Trump-Administration führt neue bundesstaatliche THC-Beschränkungen für Hanf ein
  • 2Bundesstaaten wie Texas und Minnesota wehren sich und verweisen auf wirtschaftliche Bedenken
  • 3Bundesstaatliche Obergrenze entfacht Spannungen zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Cannabisrichtlinien
  • 4Lokale Unternehmen fürchten wirtschaftliche Auswirkungen strenger bundesstaatlicher Grenzen
  • 5Zukunft der Hanfindustrie in den USA hängt vom Gleichgewicht zwischen staatlicher und bundesstaatlicher Regulierung ab

In einem überraschenden Schritt hat die Trump-Administration eine neue bundesstaatliche Beschränkung für THC-Produkte aus Hanf eingeführt, die den THC-Gehalt auf 0,4 Milligramm pro Behälter begrenzt und synthetische Cannabinoide verbietet. Diese Entwicklung, Teil eines Deals zur Beendigung der Regierungsstilllegung, hat erheblichen Widerstand aus verschiedenen Bundesstaaten ausgelöst, die sich entscheiden, das bundesstaatliche Mandat zu missachten. Bundesstaaten wie Texas, Minnesota und Kentucky wehren sich und verweisen auf die wirtschaftliche Bedeutung der Hanfindustrie innerhalb ihrer Grenzen sowie auf die Unpraktikabilität, solch strenge bundesstaatliche Grenzen durchzusetzen

Die bundesstaatliche THC-Beschränkung für Hanf hat die langanhaltenden Spannungen zwischen den Cannabisrichtlinien der Bundesstaaten und des Bundes neu entfacht. Während Cannabis auf Bundesebene weiterhin illegal bleibt, operiert eine florierende Industrie im Wert von 32 Milliarden Dollar legal in zahlreichen Bundesstaaten. Ähnlich sieht sich die Hanfindustrie, die auf 28,3 Milliarden Dollar geschätzt wird, einem ähnlichen Widerspruch gegenüber. Rechtsexperten wie Jonathan Adler betonen die begrenzte Fähigkeit der Bundesregierung, diese Gesetze auf staatlicher Ebene durchzusetzen, und deuten darauf hin, dass die Bundesstaaten weiterhin Hanf nach ihren eigenen Bedingungen regulieren werden

Ohio ist ein Beispiel für den Konflikt, wo der Versuch von Gouverneur Mike DeWine, THC aus Hanf zu verbieten, von einem Richter gestoppt wurde, was zu Diskussionen über die Integration von Hanf-THC in den Cannabisrahmen des Bundesstaates führte. Texas, unter Gouverneur Greg Abbott, hat THC-Hanfprodukte ausdrücklich legalisiert, was zu einem direkten Konflikt mit den bundesstaatlichen Vorschriften führt. Ökonom Robin Goldstein hebt die Bedeutung der Hanfindustrie in Texas hervor und merkt an, dass sie Tausende von kleinen Unternehmen unterstützt und nicht durch bundesstaatliches Übergreifen eingeschränkt werden sollte

In Kentucky hat Gouverneur Andy Beshear die Absicht des Bundesstaates geäußert, die Kontrolle über seine Hanfindustrie aufrechtzuerhalten, und betont die Notwendigkeit lokaler Vorschriften, die Sicherheit mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit in Einklang bringen. Ähnlich sieht sich der florierende Sektor der cannabinoidbasierten Produkte aus Hanf in Minnesota einer potenziellen Verwüstung aufgrund der bundesstaatlichen Obergrenze gegenüber, die viele Unternehmen in Gefahr bringt. Lokale Geschäftsinhaber und Branchenvertreter äußern sich lautstark über die negativen Auswirkungen, die dies haben könnte, und äußern Bedenken über Arbeitsplatzverluste und wirtschaftlichen Rückgang

Die bundesstaatliche Obergrenze stellt erhebliche Herausforderungen für Bundesstaaten wie North Carolina dar, wo Hanfunternehmen in einem locker regulierten Umfeld tätig sind. Unternehmer und Landwirte äußern Bedenken über die Auswirkungen auf ihre Lebensgrundlage, wobei viele befürchten, dass die neuen Beschränkungen sie in den Ruin treiben könnten. In Florida sind Bemühungen, Hanf wie Lebensmittel und Alkohol zu regulieren, auf Widerstand gestoßen, da Gesetzgeber und Branchenführer gegen bundesstaatliche Einschränkungen ankämpfen, die die wirtschaftliche Stabilität bedrohen

Die Hanfindustrie steht an einem Scheideweg, da die neuen bundesstaatlichen Vorschriften in einem Jahr in Kraft treten sollen. Die Bundesstaaten stehen nun vor der Herausforderung, die Komplexität von Bundes- und Landesrecht zu navigieren, während sie versuchen, ihre lokalen Volkswirtschaften und Industrien zu schützen. Das Ergebnis dieses regulatorischen Konflikts könnte die Zukunft des Hanfs in den Vereinigten Staaten potenziell umgestalten, während die Beteiligten für einen ausgewogeneren Ansatz plädieren, der mit den Bedürfnissen der Verbraucher und den Marktgegebenheiten in Einklang steht

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