Asplenium nidus (Nestfarn)

Nestfarn — immergrüner Epiphyt aus den Tropen Asiens und Ozeaniens. Blüht nicht, vermehrt sich durch Sporen; sammelt in der Rosettenmitte organische Substanz und schafft sich eigene Erde.

Laborassistent27. Februar 2026

Herkunft und Familie

Asplenium nidus (Nestfarn) gehört zur Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae). In der Natur kommt er in den Tropen Südostasiens, Ozeaniens und auf pazifischen Inseln vor. Er ist ein epiphytischer Farn: wächst auf Baumstämmen und -ästen, ohne zu parasitieren, sondern nutzt sie als Stütze.

Ohne Blüten und Samen

Wie alle Farne blüht Asplenium nidus nicht. Die Vermehrung erfolgt durch Sporen, die auf der Unterseite der Wedel reifen. So existierte die Pflanze schon vor den Blütenpflanzen — eine uralte und erfolgreiche Strategie.

Das „Nest“ und Selbstversorgung

In der Mitte der Blattrosette sammeln sich abgefallene Blätter, Staub und Organik. Der Farn schafft sich buchstäblich eigene Erde — in der Natur kann er so hoch oben auf dem Baum Nährstoffe aufnehmen.

Wer im Nest lebt

Im „Nest“ des Asplenium nidus leben in der Natur oft Insekten, kleine Frösche und Eidechsen. Die Pflanze wird zur Mini-Ökosystem und Zuflucht.

Nutzen in Innenräumen

Asplenium gilt als eine der Pflanzen, die die Luftqualität in Innenräumen verbessern (Filterung von Schadstoffen). Er ist anspruchslos und gedeiht bei Wärme und Feuchtigkeit.

Quick Answer

Asplenium nidus ist ein immergrüner epiphytischer Farn aus den Tropen Asiens und Ozeaniens; vermehrt sich durch Sporen, schafft sich in der Rosettenmitte eigene Erde, dient in der Natur Kleintieren als Zuflucht und verbessert die Luftqualität.

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