
Behörden prüfen Diskriminierungsvorwürfe bei israelisch geführten Betrieben auf Phuket
Phuket verschärft die Kontrolle israelisch geführter Betriebe wegen Diskriminierungsvorwürfen und illegaler Nominee-Geschäfte.
Key Points
- 1Ermittlungen gegen Diskriminierung thailändischer Kunden in israelisch geführten Unternehmen auf Phuket
- 2Prüfung illegaler Nominee-Geschäftsführungen zur Verschleierung ausländischer Kontrolle
- 3Intensivierte Kontrollen in Patong durch Provinzverwaltung, Arbeitsamt und Bezirksbehörden
- 4Klare Aufforderung zur Einhaltung der thailändischen Gesetze und Verbot von Diskriminierung
- 5Über 1.000 Unternehmen mit ausländischen Anteilseignern auf Phuket unter verstärkter Beobachtung
Die Provinzverwaltung von Phuket hat Ermittlungen gegen einige israelisch geführte Unternehmen eingeleitet, nachdem Beschwerden eingegangen sind, dass diese thailändische Kunden nicht bedienen würden. Der stellvertretende Gouverneur Khetrath Chansilp erklärte, dass auch die mögliche illegale Nutzung thailändischer Nominee-Geschäftsführer durch Ausländer geprüft werde.
Die Kontrollen fanden in Patong, einem zentralen Touristengebiet, statt. Dabei wurden ein Reisebüro, das sich an israelische Touristen richtet, sowie ein Bekleidungsgeschäft besucht. Begleitet wurden die Beamten von Vertretern des Arbeitsamts und der Bezirksverwaltung Kathu.
Die Maßnahmen sind Teil einer landesweiten Verschärfung der Überwachung ausländisch geführter Unternehmen. Der Fokus liege auf der Einhaltung der thailändischen Gesetze, insbesondere dem Verbot der Diskriminierung von thailändischen Kunden und der korrekten Geschäftsführung ohne Nominee-Modelle.
Gouverneur Khetrath betonte: "Unternehmer dürfen keine Diskriminierung zwischen thailändischen und ausländischen Kunden vornehmen und müssen sich strikt an die Gesetze Thailands halten." Die Behörden setzen verstärkt auf direkte Kontrollen und die Prüfung der Unternehmensdokumente, um Verstöße schnell zu identifizieren und zu sanktionieren.
Phuket zählt über 1.000 Unternehmen mit ausländischen Anteilseignern. Die Provinzverwaltung will mit der verstärkten Kontrolle insbesondere Nominee-Konstruktionen verhindern, bei denen Ausländer ihre tatsächliche Geschäftsführung verschleiern. "Phuket intensiviert seine Bemühungen, ausländisches Kapital, das Nominee-Modelle nutzt, zu regulieren und zu unterbinden", so Khetrath weiter.
Die Behörden mobilisieren lokale Verwaltungsstellen, Polizei und Dorfvorsteher, um die Einhaltung der Vorschriften in verschiedensten Branchen wie Autovermietungen, Hotels und Restaurants sicherzustellen. Die Kontrollen sollen auch eine abschreckende Wirkung auf andere Geschäftsbereiche haben.


