
Burna Boy lehnt 5-Millionen-Dollar-Angebot in Dubai ab und startet Cannabis-Marke
Burna Boy lehnte ein 5-Millionen-Dollar-Konzert in Dubai wegen Cannabis-Einschränkungen ab, startete seine eigene Marke in Miami und wird sowohl die WM-Hymne als auch die Halbzeitshow 2026 anführen
Key Points
- 1Burna Boy lehnte ein 5-Millionen-Dollar-Konzert in Dubai wegen Cannabisverboten ab
- 2Er gründete die Cannabis-Marke BRKFST in Miami, während Cannabis in Nigeria weiterhin kriminalisiert wird
- 3Sein Hit „Last Last“ stellt Cannabis in den Mittelpunkt der Mainstream-Afropop-Kultur
- 4Burna Boy wird 2026 die erste FIFA-WM-Final-Halbzeitshow mit anführen
Der Grammy-prämierte nigerianische Künstler Burna Boy sorgte international für Schlagzeilen, als er ein 5-Millionen-Dollar-Konzert in Dubai aufgrund der strengen Cannabisgesetze des Landes ablehnte und damit seine Verbundenheit mit der Pflanze als Kern seiner Identität unterstrich. Seine Weigerung wurde während eines Live-Auftritts 2023 verewigt, als er sang: „Me I no dey like to dey go where dem no go gree allow me smoke igbo“, wobei er den nigerianischen Begriff für Cannabis verwendete. Diese prinzipientreue Haltung fand weltweit Resonanz, insbesondere da er weiterhin die Cannabiskultur fördert, obwohl sie in seinem Heimatland kriminalisiert ist
Burnas Engagement geht über den persönlichen Gebrauch hinaus. Im Oktober 2022 brachte er seine eigene Cannabis-Marke BRKFST in Miami auf den Markt, in Zusammenarbeit mit Jokes Up/Ice Kream. Die Marke debütierte während des Miami Carnival mit einer Produktpalette, die Blüten, Tee, Snacks und mehr umfasst, alles unter dem Slogan #BrkfstIsSmokers. Dieser Schritt reiht ihn neben internationale Musikstars wie Snoop Dogg und Wiz Khalifa ein, hebt ihn jedoch dadurch hervor, dass er seine Marke gründete, während Nigeria weiterhin strenge Anti-Cannabis-Gesetze durchsetzt
Cannabis-Referenzen sind zentral in Burna Boys Musik, besonders in seinem Hit „Last Last“, der acht Wochen lang die US-Afrobeats-Charts dominierte und die Zeile „I need igbo and shayo“ enthält. Laut High Times machte Burna Boy auf die Widersprüche in Nigerias Umgang mit Cannabis aufmerksam: „Es ist einfach irgendwie heuchlerisch dort. Sie versuchen, es so darzustellen, als würde man verrückt werden, wenn man Gras raucht in Nigeria. Jeder raucht es. Es ist einfach ein Thema, über das niemand sprechen will.“ Indem er diese Themen offen anspricht, ist Burna Boy zu einer seltenen Stimme für die Normalisierung von Cannabis in Afrikas bevölkerungsreichstem Land geworden
Burna Boys Aufstieg in der globalen Musikszene war rasant. Geboren als Damini Ebunoluwa Ogulu in Port Harcourt, gelang ihm 2012 mit „Like to Party“ der Durchbruch, und 2021 gewann er den Grammy für das beste globale Musikalbum. Seine Mischung aus Afrobeat, Reggae, Dancehall und Hip-Hop füllt Stadien von London bis Paris, und sein Einfluss wächst mit jedem Album. 2025 veröffentlichte er sein achtes Studioalbum und sicherte sich einen mehrjährigen globalen Botschaftervertrag mit der Schweizer Sportbekleidungsmarke ON, was seine branchenübergreifende Anziehungskraft weiter festigte
Nun wird Burna Boy am 19. Juli 2026 gemeinsam mit Shakira, Madonna und BTS die erste FIFA-Weltmeisterschafts-Final-Halbzeitshow anführen. Er und Shakira veröffentlichten außerdem die offizielle Turnierhymne „Dai Dai“, deren Erlöse den FIFA Global Citizen Education Fund unterstützen. Aus Sicht von OG Lab zeigt Burna Boys Werdegang, wie die Cannabiskultur zunehmend mit dem Mainstream globaler Unterhaltung und Sport verschmilzt. Seine unbeirrte Haltung gegenüber Cannabis, selbst unter persönlichem und beruflichem Risiko, signalisiert einen Wandel darin, wie Künstler ihre Plattformen nutzen können, um Stigmatisierung zu bekämpfen und Veränderungen in der Branche weltweit voranzutreiben


