
Co-Payment-Programm in Thailand fördert gezielte Konsumausgaben bei Einheimischen
Das thailändische Co-Payment-Programm unterstützt gezielt den Kauf von Lebensmitteln und Haushaltswaren, wie eine Umfrage mit über 5.600 Teilnehmern zeigt.
Key Points
- 1Co-Payment-Programm umfasst 60 % staatliche Unterstützung bei Einkäufen
- 278,83 % nutzen es für frische Lebensmittel, 37,62 % für Kochzutaten
- 357,5 % kaufen durch Unterstützung qualitativ hochwertigere Produkte
- 4Mehr als 50 % setzen das Programm in lokalen Geschäften ein
- 5Über 90 % der Nutzer möchten das Programm ganz oder teilweise weiter nutzen
Eine aktuelle Umfrage des Trade Policy and Strategy Office (TPSO) zeigt, dass das thailändische Co-Payment-Programm „Thais Helps Thais Plus (60/40)“ vor allem den Kauf von Fertiggerichten und Haushaltsgrundlagen unterstützt. Über 5.600 Teilnehmer wurden landesweit befragt, um die tatsächlichen Ausgabemuster zu erfassen.
Das Programm ermöglicht es den Nutzern, 60 Prozent der Ausgaben mit staatlicher Unterstützung zu tätigen. Laut TPSO-Direktor Charinlapraphan Ngopnatan ist das Ziel, die Binnenwirtschaft zu stabilisieren und die Lebenshaltungskosten zu senken: "Das Co-Payment-Schema hat dazu beigetragen, die Ausgaben der Haushalte anzukurbeln und die wirtschaftliche Erholung zu fördern."
Die Umfrage ergab, dass 78,83 % der Befragten die Unterstützung für den Kauf von frischen Lebensmitteln nutzten, 37,62 % für Kochzutaten und 22,23 % für notwendige Haushaltsartikel. Auch der Erwerb von Getränken und verarbeiteten Lebensmitteln wurde mit 32,12 % beziehungsweise 20,12 % belegt. Diese Daten verdeutlichen, wie gezielt die Förderung auf den Alltag der Verbraucher ausgerichtet ist.
Interessant ist, dass 57,5 % der Teilnehmer angaben, durch das Programm qualitativ hochwertigere Produkte zu kaufen und 34,4 % seltener Kreditkarten oder Darlehen für Einkäufe nutzen mussten. Zudem gab mehr als die Hälfte der Befragten an, das Programm auch in lokalen Geschäften und Gemeinschaftsbetrieben einzusetzen, was die regionale Wirtschaft stärkt.
Die Auswertung zeigt außerdem, dass die Mehrheit der Nutzer das Programm auch nach dessen Ende weiterempfehlen oder sich eine Fortführung wünschen. 55,6 % würden die Unterstützung gerne vollständig weiter nutzen, während 92,11 % zumindest teilweise an einer weiteren Nutzung interessiert sind.


