
DEA stuft synthetisches Cannabis-HHC als bundesweit illegale Substanz ein
Die DEA hat HHC, ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid, als bundesweit illegale Substanz eingestuft und von legalem Hanf ausgeschlossen.
Key Points
- 1HHC wird synthetisch hergestellt und zählt als illegale Schedule I Substanz.
- 2Nur natürliches THC aus Hanf ist unter dem 2018 Farm Bill legal, synthetisches THC nicht.
- 3DEA vergibt künftig eigene Produktionsquoten für HHC an lizenzierte Hersteller.
- 4Ab November 2024 gelten strengere THC-Grenzwerte für Hanfprodukte in den USA.
- 5Klare Regulierung schützt Verbraucher und Hersteller vor Rechtsunsicherheit.
Die US-Drogenbehörde DEA hat klargestellt, dass das synthetisch hergestellte Cannabinoid Hexahydrocannabinol (HHC) nach Bundesrecht als illegale Substanz gilt und nicht unter die Regelungen für legales Hanf fällt. HHC wird zwar in kleinen Mengen natürlicherweise in Cannabis gefunden, wird jedoch häufig durch Hydrierung von CBD synthetisch erzeugt und besitzt psychoaktive Wirkungen ähnlich dem klassischen THC.
Die DEA ordnet HHC nun mit einem eigenen Drogencode als Substanz der Schedule I im Controlled Substances Act (CSA) ein. Dies bedeutet, dass das Cannabinoid als streng kontrollierte Substanz gilt und eine Produktion nur mit spezieller DEA-Lizenz erlaubt ist. Die Behörde betont, dass nur natürlich vorkommendes THC aus der Cannabispflanze von der Legalisierung im Rahmen des 2018 verabschiedeten Farm Bill profitieren kann.
Die rechtliche Abgrenzung ist für Verbraucher und Produzenten von Bedeutung, da synthetische Cannabinoide wie HHC nicht unter die Definition von legalem Hanf fallen, der weniger als 0,3 Prozent Delta-9-THC enthalten darf. Die DEA erklärt hierzu: „Nur Tetrahydrocannabinole, die in oder aus der Cannabispflanze stammen – nicht synthetische Tetrahydrocannabinole – sind von der Kontrolle als ‚Tetrahydrocannabinole in Hanf‘ ausgenommen.“
Im Zuge dieser Neuregelung wird die DEA künftig Produktionsquoten für HHC festlegen und die Herstellung nur an registrierte Unternehmen mit entsprechender Genehmigung vergeben. Dies schafft klarere rechtliche Rahmenbedingungen und unterstreicht die strikte Regulierung synthetischer Cannabinoide im Vergleich zu natürlichen Hanfprodukten.
Abschließend weist die DEA darauf hin, dass diese Einstufung die bisherige Klassifizierung von HHC als Schedule I Substanz nicht ändert, sondern lediglich eine eigene Kennzeichnung und Verwaltung ermöglicht. Mit Blick auf zukünftige Entwicklungen ist zudem eine Anpassung der Bundesdefinition von legalem Hanf geplant, die ab November 2024 strengere THC-Grenzwerte vorsieht.
OG Lab – eine lizenzierte Farm und Apotheke auf Koh Samui – betont die Wichtigkeit solcher klaren regulatorischen Vorgaben für die legale Produktion und den Vertrieb von Cannabinoid-basierten Produkten.


