USA: Gesetzesentwurf für legale THC-Hanfgetränke mit klaren Verkaufs- und Steuerregeln
Marijuana MomentTom Angell

USA: Gesetzesentwurf für legale THC-Hanfgetränke mit klaren Verkaufs- und Steuerregeln

Ein neuer US-Gesetzentwurf will den Verkauf von THC-Hanfgetränken legalisieren und regeln, inklusive Altersbeschränkung, Lizenzierung und Steuern.

Key Points

  • 1Gesetzentwurf erlaubt Hanfgetränke mit bis zu 1% THC und Altersgrenze von 21 Jahren.
  • 2Ein dreistufiges Vertriebsmodell (Hersteller, Großhandel, Einzelhandel) wird eingeführt.
  • 3Steuer: 5 Cent pro mg THC plus 5% Umsatzsteuer auf Herstellerumsatz, Diskussion über Anpassung läuft.
  • 4Verbot synthetischer Cannabinoide und Beschränkung auf in den USA angebauten Hanf.
  • 5WSWA unterstützt das Gesetz, fordert aber weitere Gespräche zur Steuerhöhe.

In den USA wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der den Verkauf von THC-haltigen Hanfgetränken legalisieren und regulieren soll. Das sogenannte Lawful Hemp Protection Act sieht vor, dass diese Produkte künftig einem dreistufigen Vertriebsmodell unterliegen, ähnlich dem bestehenden System für alkoholische Getränke. Damit soll Rechtssicherheit für Hersteller, Händler und Verbraucher geschaffen werden.

Der Entwurf definiert Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt von bis zu 1 Prozent auf Trockengewichtsbasis als legal. Zudem wird ein Mindestalter von 21 Jahren für den Erwerb festgelegt. "Dieses Gesetz erkennt an, dass Hanfgetränke sicher und erfolgreich mit den Prinzipien des dreistufigen Systems für alkoholische Getränke reguliert werden können", erklärte Dawson Hobbs, Vizepräsident der Wine & Spirits Wholesalers of America (WSWA).

Neben der Regulierung von Herstellung, Kennzeichnung und Vertrieb sind umfassende Steuerregelungen vorgesehen: So soll ein Steuerbetrag von 5 Cent pro Milligramm THC auf Hanfgetränke erhoben werden, zusätzlich eine Umsatzsteuer von 5 Prozent auf Herstellerumsätze. Die WSWA fordert jedoch weitere Gespräche zur Festlegung einer angemessenen Steuerhöhe, die eine Gleichbehandlung mit alkoholischen Getränken gewährleistet.

Das Gesetz sieht außerdem vor, dass synthetische Cannabinoide verboten werden und alle Hanfprodukte für den interstaatlichen Handel ausschließlich aus in den USA angebautem und verarbeitetem Hanf stammen müssen. Die strikte Trennung der Vertriebsstufen wird durch ein Eigentumsverbot an mehreren Stufen sichergestellt, um Transparenz und Kontrolle zu garantieren.

Der Entwurf wird von der US-Regierung unterstützt und könnte das geplante Verbot von THC-Hanfprodukten ab November 2023 verhindern. Die Diskussionen um die Steuerregelungen und die genaue Ausgestaltung der Vorschriften laufen jedoch weiter. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies vorerst eine Phase der Unsicherheit, bis endgültige Gesetze verabschiedet sind.

This summary is informational and based on public sources. Verify local regulations and official guidance before making decisions.

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